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Die  Betriebsversammlung 2010 finden statt am:

01/03  -- 14/06  --  13/09  --  13/12


 Jetzt vor der Betriebsratswahl interessant:

Wie ernst nehmen die von Euch gewählten Betriebsräte ihr Amt ?
Die Teilnahme der Betriebsräte an den Betriebsratssitzungen 

Eine Übersicht des Jahres  2006 hier  ( pdf-Datei )

Eine Übersicht des Jahres  2007 hier  ( pdf-Datei )

Eine Übersicht des Jahres  2008 hier  ( pdf-Datei )

Eine Übersicht des Jahres  2009 hier  ( pdf-Datei )

 ...das TEAM-UTE war immer anwesend ! 
 
 
 


05/02/10
So sind sie !!!

Dies erreichte uns vom Kollegen der freien Liste in SKF.
SO was darf es bei UNS nicht geben !
Darum MUSS das TEAM-UTE wieder in den Betriebsrat !!!

Hallo Kollegen,
bei SKF wurden „ alle „ Auszubildenden übernommen, bis auf eine Ausnahme. Unser Listenkandidat wurde aufgrund
seiner angeblichen mangelhaften Führung nicht übernommen. ( nicht mal befristet ) Dies ist sehr verwunderlich, 
da während der Ausbildungszeit weder eine Ermahnung oder Abmahnung ausgesprochen wurde. Desweiteren wurde er von Ausbildern 
und Vorgesetzten( in Versetzungsstellen ) unter anderem in punkto Führung nur positiv beurteilt. Alle ihm vorgeworfenen Fehlverhalten
sind widerlegbar und sind völlige Willkür. Der Betriebsrat hat dem Auslaufen und damit der Nichtübernahme mit Mehrheit zugestimmt.
Aber was will man von einem 26 köpfigem IGM Betriebsrat auch anderes erwarten, wenn ein Kandidat der echten alternativen Liste
Unterstützung des Betriebsrates braucht. ( Mit dem Betroffenen wurde von Seiten des Betriebsrates bis zum heutigen Tag noch kein Gespräch geführt ) 
Man verurteilt Jemanden und gibt ihm die „ Höchststrafe „ und der jenige hat noch nicht mal die Gelegenheit sich zu äußern. Oder hat man das nächste Opfer 
gefunden, um dem unbequemen Betriebsrat Steffen Lang eins auszuwischen? Bei dem Auszubildenden handelt es sich nämlich um den Sohn meiner Lebensgefährtin. 
Das wäre nicht verwunderlich, da alle Unterstützer meiner Person aus völlig unerfindlichen Gründen plötzlich angegriffen, diffamiert und sogar zwangsversetzt werden. 

Dies sind Zustände die spotten jeder Beschreibung. Der Auszubildende will sich das nicht gefallen lassen und wird den Fall gerichtlich klären lassen.

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01/02/10
Betriebsratwahl 2010 aktuell

Nun 4 Listen für die Wahlen am 10/03 und 11/03 am Start !
Neben der IG-Metall, der CGM und dem TEAM-UTE tauchte
plötzlich eine freie Liste unter Führung von Robert Dienebier auf.

Unsere Meinung dazu: Das TEAM-UTE ist weiterhin gegen Ämterhäufung 


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30/01/10
Das Februar-Guckloch ist online

Themen:

 Oh mein Gott - freie Betriebsräte
 warum ?  weshalb ?  weswegen ?

 ***  

  Auch  TEAM-UTE  bereitet sich auf die Betriebsratswahlen im März vor.
  Nähere Info zum
TEAM-UTE in Kürze hier.

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27/10/09

AKTUELL - AKTUELL

In der letzten Ausgabe haben wir Euch versprochen über die Wirkungsweise eines kleinen bunten      
Kärtchens zu recherchieren. Die haben wir selbstverständlich getan und sind auf folgendes gestoßen.
Wir zitieren aus einem Aushang der CGM vom 23/10/09.*
 
Zitat: „SKF Betriebsrat zurückgetreten ! Auf Antrag einiger IG Metall Betriebsräte
wurde in der heutigen extra  dafür einberufenen Betriebsratssitzung mehrheitlich der erforderliche Rücktritt des          
des Betriebsrates nach  §13 Abs. 2 BetrVG beschlossen.
Zitatende sehr, stellt doch diese Vorgehensweise unsere aufgestellte These,
ein kleines buntes Kärtchen erhöht den IQ, sehr in Frage.
 
Ein von den Kolleginnen und Kollegen gewählter Betriebsrat tritt zurück, weil es die internen Streitigkeiten es unmöglich machten,
die sowieso 
anstehenden Neuwahlen im März 2010 abzuwarten. WOW !
Eigentlich steht das Wort Gewerkschaft stellvertretend für Gemeinsamkeit, Solidarität und für das Miteinander.
Was ist davon geblieben ?
Gerade in einer Zeit von Kurzarbeit und drohenden Personalabbau finden wir es mehr als verwerflich,
die in der Gewerkschaft seit Jahren immer wieder aufkochenden Streitigkeiten soweit eskalieren zu lassen.
Diese Vorgehensweise ist nicht nur in der Region einmalig !
 
Leider siegten da Eigeninteressen, das Schielen nach Macht und ein übersteigertes Geltungsbedürfnis.
Das natürlich die Fraktion der CGM bei SKF auf diesen Zug aufspringt und dies zum Anlass nimmt ihren
1. Aushang in 7 Jahren zu bringen, macht die Sache nicht besser.
 
Zitat: „Die CGM Betriebsräte sehen allerdings für den Rücktritt des gesamten Betriebsrates
 keine Notwendigkeit und ausreichende Gründe und haben somit auch nicht zugestimmt
.“ Zitatende
 

Gott sie Dank sind bei uns alle Betriebsräte mit dem Geist der Ehrlichkeit und Selbstlosigkeit beseelt. 
Es ist unvorstellbar, dass Eigeninteresse und die Gier nach Macht dazu führt, dass wir ähnliches  erleben. Oder ?


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06/10/09
Toyota-Chef sieht Konzern kurz vor dem Untergang

Laut Akio Toyoda, Präsident des Automobilherstellers Toyota, hat sein Konzern inzwischen die vierte Phase
 des von Jim Collins im Buch "How the Mighty Fall" beschriebenen Konzern-Untergangs in fünf Stufen erreicht.
Die ersten drei Phasen - Selbstzufriedenheit angesichts des Aufstiegs, zielloses Streben nach weiterem Erfolg
sowie die Missachtung von Gefahren und Risiken - habe man bereits hinter sich gelassen und "klammere sich an einen Erlöser",
wie für Phase vier beschrieben. In Phase fünf droht der Untergang des Konzerns. Toyota sei zu groß und distanziert von seinen
Kunden, erklärte Toyoda. Zudem geriet der Konzern jüngst unter Druck, als er aufgrund eines Problems mit Fußmatten eine
Rückrufaktion für 3,8 Millionen Toyota- und Lexus-Modelle in den USA starten musste.

 (Automotive News Online - 02. Oktober 2009)
 
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05/10/09
Maschinenbau sieht Ende der rasanten Talfahrt

Trotz eines Auftragsminus von real 43 Prozent im August gegenüber dem Vorjahr sieht der deutsche Maschinenbau
die Talsohle des Abschwungs erreicht. Die Kurven zeigten endlich nach oben, sagte Olaf Wortmann, Konjunkturexperte
beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Im Inland sei dies bereits deutlich zu spüren
 - im Auslandsgeschäft müsse sich die Hoffnung in den nächsten Monaten noch bestätigen. In vielen Abnehmerländern
 seien bereits Zuwächse bei Textil- und Hydraulikmaschinen zu verzeichnen. Bis die wichtige Exportbranche zu einstigen
Wachstumsraten zurückkehrt, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen: So rechnet der VDMA für dieses Jahr mit
einem Rückgang der Produktion um 20 Prozent. Für 2010 erwartet die Branche in etwa das Vorjahresniveau.

 (dpa - 30. September 2009)


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07/09/09

Deutsche Maschinenbauer rechnen 2009 mit Produktionseinbruch und sehen Entwicklung skeptisch
Das Produktionsvolumen im deutschen Maschinenbau werde 2009 um 20 Prozent abnehmen, schätzt der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA).
Für 2010 rechnet der Präsident des VDMA, Manfred Wittenstein, mit einer Stagnation auf dem gleichen Niveau. 
Allein im Juli 2009 beobachtete der Verband einen Auftragsrückgang um 43 Prozent. Wegen Auslastungen von nur noch 69 Prozent habe die 
Zahl der Beschäftigten bei Unternehmen mit über 50 Mitarbeitern um 18.000 auf 936.000 abgenommen. Weiterer Personalabbau bis zum
Jahresende sei nach Verbandsangaben unvermeidbar. Insgesamt könnten die Unternehmen 2009 weitere 42.000 Beschäftigte ihrer Stammbelegschaft entlassen. 

(dpa/Reuters - 03. September 2009)

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06/04/09
Hingeschaut und nachgedacht

Während Kurzarbeit beträgt der Beitrag 1 % des Bruttoverdienstes. 
Da die Anzahl der Kurzarbeitstage hat die IG Metall Augsburg im für 2009 folgende Regelung vereinbart:

Nach 21 Kurzarbeitstagen (entspricht den Arbeitstagen eines Monats) wird der Beitrag für einen 
Monat auf den Minimalbeitrag von 1,53 EUR gesenkt.
Sollten die 21 Kurzarbeitstage nicht vollständig erreicht werden, wird der Beitrag für einen Monat
nach Beendigung der Kurzarbeit um die entsprechende Größenordnung gesenkt.

(Beispiel: Bei 7 Kurzarbeitstagen wird der Beitrag für einen Monat um 30 % reduziert.)

Die Meldung an die IG Metall Augsburg erfolgt über die Betriebsräte und die Vertrauensleute.

In Betrieben ohne Betriebsräte und Vertrauensleute bitten wir betroffene Mitglieder direkt Kontakt mit uns aufzunehmen.

Komisch das beim OV Schweinfurt anderes gerechnet wird.

An wem das das wohl liegt ?

Quelle:  http://www.igmetall-augsburg.de/news/meldung.html?id=28925 

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22/01/09
KURZARBEIT - Fragen uund Antworten

Wir haben eine Information der Agentur für Arbeit enthalten,
die wir Euch nicht vorenthalten wollen.

Hier als download ( pdf-Datei ca. 250 kb )
 
 

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06/11/08
Das befürchtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung für 2009

Für das Jahr 2009 wird mit einer deutlichen Abschwächung der Konjunktur gerechnet. 
Für die deutsche Wirtschaft wird im kommenden Jahr ein Null-Wachstum unterstellt. 
Der Aufschwung am Arbeitsmarkt klingt aus, aber die jahresdurch-
schnittlichen Verschlechterungen sind 2009 vergleichsweise gering. Bei einer Stagnation der 
Wirtschaft sinkt die Erwerbstätigkeit um 40.000 auf 40,25 Mio. Personen. Der Beschäftigungsverlust 
wird im Osten ausgeprägter sein. Das schrumpfende Arbeitsangebot schwächt den Anstieg der Arbeits-
losigkeit ab. Vom Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials um 130.000 Personen ist erstmals auch der 
Westen betroffen. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen wird im Jahresdurchschnitt 2009 um 30.000 auf 
3,29 Mio. Personen steigen. Im Verlauf des Jahres ist aber mit einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit zu rechnen.
 
 
 
 

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22/10/08
Ein unüberhörbares Aufatmen geht durch die Nation

 mit ihrem 500-Milliarden-Rettungspaket für die Banken hat die Bundesregierung dafür gesorgt, 
dass zunächst etwas Ruhe in die gebeutelte Finanzwelt gekommen ist. Überstanden ist die Krise 
damit freilich nicht und in der Industrie bleibt auf breiter Front die bange Frage, wie sich die weltweiten 
Turbulenzen auf die Entwicklung der Wirtschaft in den kommenden Monaten im Detail auswirken werden.

Was speziell den Maschinen- und Anlagenbau betrifft, sieht VDMA-Präsident Dr. Manfred Wittenstein 
zwar „näher kommende Einschläge“ und ein unübersehbares Gefahrenpotential. Grund zur Panik gebe es 
deswegen aber nicht: „Ich glaube, das Schlimmste liegt hinter uns. Die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwo 
noch eine Leiche im Keller liegt, ist geringer geworden.“

VDMA-Hauptgeschäftsführer Hannes Hesse gewinnt der derzeitigen Krise sogar etwas Positives ab. 
Sie rücke von den Banken jahrelang verpönte Branchen wie den Maschinenbau mit seinen vielen mittelständischen 
Familienunternehmen wieder ins Licht.

Wurden diese noch vor nicht allzu langer Zeit oft als Risiko eingestuft, gelten sie mittlerweile als solide und zuverlässig. 

Wie schnell sich das Rad doch dreht!

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19/09/08
Selbsthilfe gegen schwarze Listen

Viele haben entdeckt, dass sie plotzlich und unerklärlich keine Chance 
keinen Job mehr kriegen- So als ob eine Kuh mit ihrer langen und grossen Zunge 
berufliches Leben eines Menschen ausradiert hat.
Die Kuh muss man als Arbeitgeberverbände verstehen, und die Zunge sind schwarze Listen,
welche dort gepflegt werden. Dort sind mit Namen und Jahrgang alle diejenigen 
aufgelistet, wer seinen Arbeitnehmer nicht zufrieden stellen konnte. 
Zur Bestrafung meldet jeder Arbeitgeber als Mietglied des 
Arbeitgeberverbandes Daten von solchen ehemaligen Mitarbeitern. Es wird 
gegenüber jeden Bewerber eine Anfrage zugeschickt und eine Antwort: Ja 
oder Nein, gegeben werden, wie es auch bei Polizei, SCHUFA und anderen 
Berufsverbdnden üblich ist. Solche Beschdftigungsverbot treibende Daten 
bleiben in schwarzen Listen unkontrolliert bis zur Ewigkeit. Kein Mensch 
hat Möglichkeit zu fragen: warum? Und aus welchem Grund? Es gibt keine 
Möglichkeit solchen Unrecht vor Gericht zu bestreiten. Wir sind alle dem 
Unrecht hoffnungslos ausgeliefert. Keine Personalabteilung interessiert, 
warum ein Mensch in der schwarzen Liste aufgelistet ist: seine Bewerbung 
wird sofort weggeschmissen. Es gibt hundert Tausende von 
Stellenausschreibungen täglich, die schwarzen Listen sind noch 
umfangreicher. Arbeitgeber suchen und suchen und können niemand finden, 
wer passt und in schwarze Liste nicht eingetragen ist. 

Nirgendwo in der Welt wird ein Jobsuchender so diskriminiert, 
wie in diesem Staat. Nirgendwo in der Welt gedeiht Sklaverei, wie in 
diesem Staat. Wir alle stehen nagt auf dem Podest der Arbeitslosigkeit, 
während dieser oder jener Sklavenhalter unsere Zähne prüft, ins Gesicht 
schaut und seine Hand in Unterhosen eines oder anderes Sklaven streckt. 
Sie brauchen ein Photo in Bewerbungsunterlagen, um die mmchste Opfer des 
sexuellen Missbrauchs zu finden. Wie viel Arbeitnehmer mit dem Job 
bezahlt haben, weil sie sexuellen Anspr|chen des Arbeitgebers widersetzt ?
haben? Wie viel Frauen zum Sex mit dem Arbeitgeber gezwungen wurden? 
Niemand kann begr|ndet erkldren, wozu ein Photo des Bewerbers zu den 
Bewerbungsunterlagen gehvrt. Hdlt man uns allen f|r Verbrecher? Ja! Es 
ist so! Im Staat der L|ge, im Staat, wo alle Verbrechern von oben kommen, 
im Staat, wo alle Politiker, Beamte und Juristen zur organisierten 
Verbrechen gehvren, im Staat, wo eine Kariere nur |ber die Leichen 
gemacht werden kann, nur einfache B|rger versuchen ehrlich und anstdndig 
bleiben, wobei erfolgreiche Hochstapler |ber solchen Naivitdt nur lachen. 
Guter und anstdndiger Mensch! Versteck dich, weil es rund um dich nur 
Schakale und Hydne laufen. Gib deine persvnlichen Informationen nicht 
Preis, nicht im Internet und nicht im Leben. Wir alle sind geboren, um 
Sinn des Lebens zu haben, welche uns aber weggenommen wurde. Wir m|ssen 
Sinn des Lebens zur|ck erobern. Schaue im Internet! Nirgendwo in der Welt 
gibt man in Resume so viel persvnlichen Daten wie hier. Niemals werden 
Jahrgang, Photo, Religion, Familienstand, Geschlecht und Nationalitdt 
eingegeben. In USA Arbeitgeber kann zur hvren Schadenersatz verurteilt 
werden, wenn er einen Bewerber unbegr|ndet diskriminiert hat. Nicht aber 
in diesem Staat, wo man ethnische und andere Arten der Sduberung durch 
Beschdftigungsverbot durchf|hrt. Bald wird man uns wieder in die 
Gaskammer schicken oder mit der Spritze tvten, weil wir zwangsmd_ig zur 
Lasten der Gesellschaft geworden sind. Bald wird nur eine Regel g|ltig 
sein, wer sein Job verloren hat, muss durch zwangsmd_ige Euthanasie 
getvtet werden. Wer nicht arbeitet, hat kein Recht zu leben. Es ist auch 
heute so. 

Ich rufe euch alle auf, diesem Unfug und Unrecht Widerstand zu leisten. 
Wir haben nichts zu verlieren, weil wir schon alles verloren haben. (1) 
Photo, Jahrgang, Religion, Nationalitdt, Geschlecht, Familienstand - alle 
diese Daten m|ssen aus den Bewerbungsunterlagen entfernt werden. Und wenn 
sie Anfragen |ber solche Daten bekommen werden, dann ist es ein Beweis 
daf|r, dass schwarze Listen existieren und Menschen zu Unrecht 
diskriminiert werden. Schicken sie eine hvffliche Gegenanfrage per Post, 
wozu man solche Daten, welche mit der Beschdftigung nichts zu tun haben, 
braucht. Ziel solches Briefwechsels - handfeste Beweise der 
Diskriminierung zu bekommen, um dann die Sache vor Gericht streitig zu 
machen. (2) Es gibt kein Gesetz, welche verschreibt, solche Angaben zu 
machen. (3) Wir machen unsere eigene schwarze Liste der bescheuerten
Arbeitgeber auf. Ungl|cklicher Mitarbeiter (anonym) posteten in Newsgroup 
folgende Text "Es wird Firma so und so (Name der Firma, Adresse, Name des 
Inhabers oder Vorstandes, Registrierungsdaten, Web, E-Mail) angemeldet." 
Grund braucht man nicht anzugeben. Jeder Jobsuchende muss jede Firma, bei 
welcher er sich bewerben mvchte, gegen diese Liste pr|fen, in dem er nach 
Name der Firm einen Such startet. Mit der eigenen schwarzen Liste haben 
sich Arbeitgeber schon fast erw|rgt, weil sie suchen und nichts finden. 
Bald wird man sich bei diesen Idioten auch nicht bewerben. Arbeitgeber, 
unsere Feinde, haben was zu verlieren. Wir dagegen - nicht. 
Unter mit der Sklaverei!
Unter mit dem Staat der L|ge und Heuchelei! 
Unter mit den Sklavenhalter! 

Gefunden im Forum 
  
 

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07/06/08
Das Bosch Rexroth Fussballturnier- die kleine EM fand am 07/06/08 statt

Mit folgenden Gruppenergebnissen

Gruppe A

1. Platz:  BRH Lohr
2. Platz:  Giesserei Lohr

Gruppe B

1. Platz:  BR Witten
2. Platz:  BRL Schweinfurt

Der 3. Platz wurde, wie auch in den vergangenen Jahr, durch Elfmeterschiessen 
zwischen BRL Schweinfurt und der Giesserei Lohr ermittelt:

Gewinner war hier BRL Schweinfurt mit 7 : 6

Das Endspiel fand zwischen BRH Lohr : BR Witten statt.

Da der Spielstand war nach der regulären Spielzeit noch 0: 0 betrug, fand
ein Elfmeterschiessens statt. BRH Lohr schlug dabei  BR Witten mit 5: 4
 

Somit wurde BRH Lohr dieses Jahr Rexroth-Meister !

Wir gratulieren dem Sieger und selbstverständlich 
unserem Team zum verdienten 3. Platz 
 
 

Alle Angaben beruhen auf der Information unseres Kollegen Robert Dienebier. Herzlichen Dank !

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30/05/08
Leihkeule aufgepasst!

Minusstunden auf Deinem Zeitkonto, weil die Leihbude keine Arbeit hat?
Das darf nicht sein und ist auch nicht rechtens!

Auf den Punkt gebracht sagt die Gesetzgebung, dass Du für unverschuldete Nichteinsatzzeiten 
nicht aufkommen musst. Verstößt Deine Leihbude gegen nebenstehende Gesetze, entgegen Deiner
Einwilligung (§ 4.5 TV BZA/DGB Abs. a), kannst Du Dich wie alle Leiharbeiter an die Aufsichtsbehörde 
(Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit) wenden und eine Überprüfung des Zeitarbeitsunternehmens fordern.

Natürlich kann es dann sein, dass Du auf der “Abschussliste” Deiner Firma landest, da Du damit teurer bist 
als KollegInnen, die dieses “Spielchen” der Leihbuden noch nicht durchschaut haben. Oder aus Angst vor
Arbeitslosigkeit nichts dagegen unternehmen. Aber Angst macht’s nicht besser!

Hier hilft es nur, nicht allein dazustehen! Solidarisch Kollegen oder die Hilfe einer Gewerkschaft können sich 
auszahlen. Es ist ebenso wichtig, dem Einzelfall gemäße Schritte zu unternehmen, wie sie sich vorher möglichst 
gemeinsam zu überlegen.

Bist Du der Meinung das Deine Zeitarbeitsfirma, trotz gegenteiliger Aussage,
Dir dieses Recht vorenthalten möchte, oder brauchst Du Hilfe, suchst Kontakt: dann wende Dich an:
 

Vereinigung aller Branchen. Freie ArbeiterInnen Union. Leipzig.
Adresse: Kolonnadenstr. 19, 04109 Leipzig • Präsenzzeit: mittwochs 16-17 Uhr •
Tel.: 0341 2246650 • Mail: leipzig@fau.org 

Das Flugblatt zum Ausdrucken und Verteilen unter Kolleginnen und Kollegen, findest Du hier als PDF (68 KB). 

 

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19/05/08
McKinsey sagt: ...

Der Handel wird einen ungeahnten Boom erleben und 800.000
neue Stellen schaffen. So wird verlautet: ,,Der Einzelhandel bietet 
Beschäftigungsmöglichkeiten für Leute mit jeglicher Qualifikation'', 
also auch für gering Qualifizierte. 
Gleichzeitig stellt McKinsey aber fest, dass die Mittelschicht bröckelt 
und die konsumfernen Schichten immer mehr anwachsen.
Letzteres haben auch andere Untersuchungen auf der Datenbasis des 
Sozioökonomische Panels ergeben. Auf absehbare Zeit ist kein 
wirtschaftsbelebender Kaufrausch zu sehen, die Kunden
sind eher in Kater-Stimmung.

Wie McKinsey auf die notwendige Wachstumsrate von 3% kommt
ist auch schleierhaft. Und wie McKinsey darauf kommen, dass dieses 
Wachstum auch bei den Menschen im Lande ankommt und nicht in den
internationalen Finanzkasinos herumvagabundiert widerspricht jeder
Beobachtung der Neuzeit.

Das Wachstum für den Handel ist auf absehbare Zeit mit einem
fetten Minus vor den Zahlen versehen. Bereits bei utopischen
1,7% wurde der Handel Stellen abbauen, so McKinsey. Was wird
der Handel bei -1% erst machen? Die allgemeine Einkommensent-
wicklung und das Ansteigen der (versteckten) Arbeitslosigkeit
lassen dies viel plausibler erscheinen. Wird er statt Stellen
streichen gleich die gesamte Belegschaft ins Tauchbad stecken?

Ein Mindestlohn würde den Reallohnverlust für viele Menschen
ausgleichen und sogar für ein sattes Plus sorgen. Das Geld
würde dann weitgehend in den Einzelhandel gehen und dort
Arbeitsplätze schaffen. Was aber gar nicht sein kann, da ein
Mindestlohn ja Arbeitsplätze vernichtet. Besonders betroffen
sind die gering Qualifizierten so McKinsey. Das ist natürlich
logisch, wenn der Einzelhandel stagniert kann er ja auch
,,keine Beschäftigungsmöglichkeiten für Leute mit jeglicher
Qualifikation'' schaffen.

Das alles klingt so schön verworren und esoterisch, es muß
einfach stimmen. Und wenn nicht? Da hat McKinsey schon einen
Verdächtigen auf Lager: ,,Die Bürokarten haben dann einen
Strich durch die Rechnung gemacht''. Ja liebe McKinsey, das
tun die Bürokraten vielleicht wirklich. Schon morgen könnte
die Drogenfahndung vor Eurer Haustür stehen. Das ist aber
alles halb so wild. Wenn Euer Laden zugemacht wird, dann geht
Ihr einfach in den Einzelhandel, da findet Ihr vielleicht
auch Arbeitsplätze und Entlohnung die Eurer Qualifikationen
angemessen sind. Und vielleicht langt die Bezahlung sogar
für die Trinkhalle um die Ecke. Da könnt Ihr mal so richtig,
unter Euresgleichen, den Wirtschaftsfachmann raushängen
lassen.   


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20/04/08
Auch Daimler investiert nach Rumänien

...lest bitte die "alternative" - die Betriebszeitung von Daimler Untertürkheim

download hier

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04/04/08
PRESSESCHAU
Lohndumping von oben

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) bleibt sich treu. Die als Speerspitze der neoliberalen Deregulierung
bekannten Richter verkündeten am Donnerstag in Luxemburg ein Urteil, welches gravierende Auswirkungen 
auf die Mindestlohndebatte in Deutschland haben könnte. Demnach dürfen öffentliche Institutionen die Vergabe 
von Aufträgen nicht von der Einhaltung gültiger Tarifverträge oder pauschaler Lohnuntergrenzen abhängig machen. 
Eine Ausnahme bilden allerdings gesetzliche Mindestlöhne, wie sie in Deutschland in einigen 
Branchen über das Entsendegesetz festgelegt worden sind.

Den ganzen Artikel von Rainer Balcerowiak findet Ihr unter dem folgenden Link

http://www.jungewelt.de/2008/04-04/064.php
 

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24/03/08
Formen der unbezahlten Arbeit 
 

Unbezahlte Arbeit existiert in vielerlei Formen. Im Folgenden findest Du 
eine kleine Auflistung der verschiedenen Typen jener Überausbeutung: 

Praktika: eigentlich als Einfühlung bzw. Orientierung gedacht, werden Praktika häufig dazu missbraucht,
reguläre Stellen zu ersetzen, indem PraktikantInnen übliche Arbeiten im Betriebsablauf übernehmen. 
Probeschichten: eigentlich ein befristetes Arbeitsverhältnis auf Probe, werden ProbearbeiterInnen häufig
rechtswidrig dafür ausgenutzt, kostenlos Arbeiten für einen Betrieb zu erbringen, in der Hoffnung auf eine Festanstellung. 
Lehraufträge: Trend insbes. an den Hochschulen, durch unbezahlte Lehrtätigkeiten Gelder einsparen. 
Vor allem jungen AkademikerInnen, die sich dadurch Vorteile für ihre Karriere erhoffen, werden dafür eingespannt. 
Ehrenamtliche Tätigkeit: Trend, bezahlte soziale bzw. öffentliche Stellen in ehrenamtliche Tätigkeit umzuwandeln,
um im Sozialhaushalt zu sparen. 
Überstunden: Mehrarbeit, bei der die vertragliche Arbeitszeit überschritten wird; ist eigentlich zu vergüten, 
erfolgt sie durch technische Kniffe der Chefs und Ahnungslosigkeit der ArbeiternehmerInnen sehr häufig unbezahlt. 
Schulungen: vom Betrieb verlangte Fortbildungsmaßnahmen; sind eigentlich zu vergüten, weil sie 
z.B. mit Freizeitausfall verbunden sind, oftmals aber unbezahlt, weil Ahnungslosigkeit der ArbeitnehmerInnen 
ausgenutzt oder auf sie Druck ausgeübt wird. 
Lohnvorenthaltung: das klassische Problem, dass der Arbeitergeber geleistete Arbeitszeiten nicht vergütet, 
für die den ArbeitnehmerInnen rechtmäßig Lohn zusteht, seien es ganze Gehälter die vorenthalten oder gewisse 
Arbeitsstunden bzw. -leistungen, die nicht anerkannt werden. 

     (Die Liste ist sicherlich noch ausbaufähig.) 

Zu berücksichtigen ist, dass unbezahlte Arbeit nicht erst dann vorliegt, wenn kein Euro und kein Cent für geleistete Arbeit 
ausgezahlt werden. Oftmals sind Entlohnungen eher symbolischer Art und gleichen mehr einem Almosen. 
Eine Praktikantin, die z.B. eine Aufwandsentschädigung von 100 Euro für einen Monat Arbeit enthält, kann getrost als 
unbezahlte Arbeiterin begriffen werden. Ebenso ein Azubi, der z.B. 400 Euro im Monat erhält und 39,5 Stunden die 
Woche arbeitet (Überstunden nicht mit berechnet!). Letzteres bedeutet eine stundenbezogene Vergütung von weniger als 2,50 Euro. 
Zum einen kann dies kaum als „Lohn“ bezeichnet werden. Zum anderen entspräche dies, setzte man einen Stundenmindestlohn von, 
sagen wir mal, 5 Euro (um niedrig zu rechnen) voraus, jeden Monat einer Gesamtzahl von 80 unbezahlter Arbeitsstunden. 
Ein ähnliches Problem ergibt sich mit den Ein-Euro-Jobs, die unseres Erachtens ebenso schon mehr in den Bereich der
unbezahlten Arbeit als in den Bereich der Billigarbeit gehören. Dennoch wollen wir die Ein-Euro-Jobs, die mit Sicherheit noch 
mal ein ganz anderes und tückischeres Problem darstellen, nicht in den Rahmen der Kampagne stellen. 

mehr dazu hier:

http://www.fau.org/static/keine-arbeit-ohne-lohn/
 
 

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17/03/08
Ist die Linke verfassungsfeindlich?

Geschichte der Linken in kurz

SED ( Sozialistische Einheitspartei Deutschlands ) in der DDR ( 1949-1989 )
Danach am 16 Juni 2007  WASG mit PDS  ( SED )  Zusammenschluss zur Linken
( ca 40% der Linken sind SED/KPD Funktionäre )

Bayerns Innenminister Herrmann warnt daher vor einer Verharmlosung der „verfassungsfeindlichen Bestrebungen 
der Linkspartei“. Er sieht in der Partei eine Bedrohung.
Joachim Herrmann (CSU) erklärte am Montag in München bei der Vorstellung des bayerischen 
Verfassungsschutzberichts 2007, die Linkspartei sei eine „erhebliche Bedrohung“ für die freiheitlich-demokratische 
Grundordnung. Auch wenn die Linke, anders als die rechtsextreme NPD „nicht aggressiv kämpferisch“ auftrete, 
sei sie langfristig betrachtet als „SED in anderem Gewand“ unverändert gefährlich
Herrmann forderte einen klaren Abgrenzungskurs: „Wer hier über eine parlamentarische Zusammenarbeit auch nur 
nachdenkt, unterstützt Verfassungsfeinde in ihren Zielen.“ Der Minister verwies darauf, dass die Linke bei den 
Kommunalwahlen in Bayern 42 Mandate erringen konnte. Die Bürger müssten deshalb durch den Verfassungsschutz 
über den wahren Charakter der Partei aufgeklärt werden. 

soweit FOCUS online

in den Forum steht u. a. folgendes

Die Linke ist die Deflorationsphantasie eines billigen Rotstaates, der weder Zukunft noch Freiheit bietet. 
Die Linke ist verfassungsfeindlich. Das ist nicht das Problem, schließlich ist jede oppositionelle 
Partei verfassungsfeindlich, man möchte nämlich die sozialdemokratische BRD abschaffen. 
Das ist eher für eine Normalreaktion der Linken. 
Vielmehr ist das Schlimme daran, dass man versucht die Bürger mit Träumereien und Billigargumenten 
anzusprechen, damit der letzte Müll an Staat und Volk gar verloren geht. 
Die Linke wird deshalb niemals bestehen, weil sie weder sozialistisch noch völkisch sind. 

1933 hat das deutsche Volk  mehrheitlich für die NSDAP gestimmt, wir hatten auch  eine Demokratie 
zu diesem Zeitpunkt! Jetzt will man erzählen, dass wir einfach so den Dingen freien Lauf lassen sollen.
Wir haben gerade aus diesem Grund eine Verfassung in unserem Grundgesetz niedergeschrieben,
warum sollten wir dann nicht auch versuchen, extremistische Parteien zu verbieten. 

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15/03/08
»Das kann auch der Linkspartei passieren«

Erinnerung an Weg der Grünen. Aktivisten der Friedensbewegung 
kennen Mechanismen des Parlamentarismus. Gespräch mit Gernot Lennert 

Interview: Gitta Düperthal

Gernot Lennert engagiert sich seit 1976 in der Deutschen Friedensgesellschaft –
Vereinigte Kriegsdienstgegnerinnen (DFG-VK), und ist seit 1994 Geschäftsführer des Landesverbands Hessen

Erhoffen Sie sich durch den Einzug der Partei Die Linke in den Hessischen Landtag neuen Schwung für die
außerparlamentarische Bewegung? Deren Fraktionsvorsitzender Willi van Ooyen ist ja einer der maßgeblichen 
Friedensaktivisten.
Sicherlich könnte es einen Aufschwung geben, weil Willi van Ooyens Funktion als Ostermarschkoordinator 
in den Medien häufig erwähnt wird. Damit werden die Ostermärsche stärker als in den vergangenen Jahren ins 
Bewußtsein gebracht. Genauso gut könnte aber ein gegenteiliger Effekt eintreten: 
Wenn Aktive der Friedensbewegung ihren Schwerpunkt in die Parlamentsarbeit verlagern, haben sie weniger Zeit 
für die außerparlamentarische Bewegung. 
Bei einigen könnte sich zudem Gewöhnung an eine Stellvertreterpolitik einschleichen. Sie sagen sich: 
Wir haben ja Die Linke gewählt – wozu sollen wir selbst noch auf die Straße gehen... 
Das sind keine Spekulationen, sondern Erfahrungen, die soziale Bewegungen mit den Grünen gemacht haben.

Welche waren das?
Die Arbeit in den Parlamenten hat viele Kräfte abgezogen. Ich möchte ein Beispiel schildern: 
Ich traf einen Friedensaktivisten mit einem riesigen Blumenstrauß und fragte, was er damit vorhat. 
Als stellvertretender Ortsvorsteher ging er der Aufgabe nach, älteren Damen mit hohen runden Geburtstagen
zu gratulieren.
So ging Zeit verloren, die er für die Friedensarbeit hätte verwenden können. Entscheidender war allerdings die
inhaltliche Wandlung der Grünen in den 90er Jahren: von einer Friedenspartei zur Kriegspartei. Das fing damit an,
daß damals noch eine Minderheit der Grünen begann, über sogenannte humanitäre Interventionen nachzudenken. 
Der Bruch mit der Friedensbewegung kam spätestens mit dem Kosovo-Krieg. Das hat uns personell 
und organisatorisch geschwächt.

Sind die Organisationen heute wieder stärker?
Ja. In den 90er Jahren war die Friedensbewegung quantitativ sehr geschrumpft. Viele dachten, es sei nicht mehr
notwendig, sich für den Frieden einzusetzen. Dann kamen der Kosovokrieg, der Krieg in Afghanistan und der zweite 
Irak-Krieg. Seitdem engagieren sich wieder mehr Menschen in der Friedensbewegung. Aber es macht sich bemerkbar, 
daß die Grünen als Partei sich nicht mehr beteiligen, ähnliches gilt für große Teile der SPD.

Ist von der Linken eine ebensolche Entwicklung zu befürchten?
Als Friedensbewegung müssen wir uns bewußt sein, daß Parteien prinzipiell nicht pazifistisch und antimilitaristisch sind.
Ihr Ziel ist politische Macht. Für diese entscheiden sich Parteien aller bisherigen Erfahrung nach, wenn sie sich im 
Konfliktfall zwischen Machtinteressen und ihrer pazifistischen Überzeugung befinden. Ausschlaggebnd ist ihr 
Verhältnis zu Staat und Militär. Je mehr sich eine Partei mit beidem identifiziert, desto eher ist sie geneigt, militärische 
Gewalt für ihre eigenen Interessen einzusetzen.

Ein eindrucksvolles Beispiel sind die Grünen. Bei ihrer Gründung waren sie gewaltfrei und systemkritisch. 
Je staatstragender sie wurden, desto mehr haben sie Militär und Krieg als Instrument der Politik akzeptiert. 

Genau dasselbe kann auch der Linken passieren.

Um welche Themen geht es in Hessen?
Der Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan steht an der Spitze der Forderungen, in Frankfurt und anderswo. 
Über das tagespolitisch Aktuelle hinaus fordern wir auch eine Bundesrepublik ohne Armee und die Abschaffung 
aller Kriegs- und Zwangdienste. Und: Wir lehnen die Verlegung des europäischen Hauptquartiers der US-Armee nach 
Wiesbaden ab.

Drohen die Ostermärsche zum historischen Reflex zu verkommen? Machen junge Leute überhaupt noch mit?
Ich kann mich gut an die Zeiten erinnern, in denen wir uns fragten, wie wir bloß ältere Menschen gewinnen könnten. 
Mittlerweile stellt sich die Frage umgekehrt. Im Vergleich zu früher sind weniger Jugendliche politisch organisiert.
Und diesen erscheinen andere Politikfelder attraktiver, beispielsweise die Globalisierungskritik. 
Allerdings haben gerade die Proteste gegen den G-8-Gipfel, bei denen wir uns als DFG-VK sehr engagiert haben, 
gezeigt,daß sich diese Themen überlappen.

Quelle:  www.jungewelt.de

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05/03/08
Die Überstunden GmbH

Es geht - wie immer in der BRD GmbH - um Gewinnmaximierung und Spaltung. 
Es war der Dichter Kurt Tucholsky, der da einst schrieb "Man kann gar nicht so viel essen, 
wie man kotzen möchte". Sicherlich hat er das in einem anderen Zusammenhang gemeint, 
aber dennoch ist der Spruch sehr gut auf die heutige Situation anwendbar.

Die Politik ist an allem schuld! An der Arbeitslosigkeit, an der Verarmung, an allem anderen Unbill, 
mit dem man sich täglich mehr herumschlagen muss. Beispielsweise mit der Angst um den Arbeitsplatz. 
Was tut man nicht alles, um nicht in das Heer der Arbeitslosen eingegliedert zu werden! 
Man schiebt Überstunden ohne Ende und bekommt die nicht einmal mehr bezahlt! Man macht monatelange
"Praktika" ohne Bezahlung, nur um morgens aus dem Haus gehen zu können, um dem Nachbarn damit zu 
suggerieren, man habe - im Gegensatz zu ihm - einen Arbeitsplatz!

Und nun sollen wir Mitleid empfinden. Mitleid mit den armen, armen Arbeitnehmern die die schwere Last der 
Überstunden - und die auch noch grösstenteils unbezahlt - auf sich nehmen! Weshalb sollte man mit solchen, 
fast schon kriminellen Elementen Mitleid haben? Man hat schliesslich auch mit Dieben, Räubern und Betrügern 
kein Mitleid, also wieso mit Saboteuren?

Einige Systemblättchen berichten heute über eine neue Statistik, die auf der einen Seite Selbstmitleid 
produzieren, und auf der anderen Seite Hass schaffen wollen. Selbstmitleid, weil man ja ach so gestresst ist und 
kaum noch Freizeit hat, und Hass auf all die ALG2-Sozialschmarotzer, die man mit seiner Hände Arbeit am 
Leben erhält. Drei Milliarden(!) Überstunden haben die sich selbst bedauernden BRD-Arbeitsplatzsaboteure

in nur einem Jahr geleistet. Zu Tränen gerührt, ob ihres so phantastischen Arbeitseinsatzes. 
Drei Milliarden Stunden, das wären über den Daumen gepeilt rund 17 Millionen Arbeitsplätze für "nur" knapp 
4 Millionen Arbeitssuchende! Es ist eine fade, faule und selbstgefdllige Ausrede, dass es angeblich keine Facharbeiter
gäbe und die Überstunden ja ach so erforderlich sind, weil man ja sooooo unersetzlich ist, und keiner in der Lage ist
so einen tollen "Job" zu machen, wie man selbst. Alleine acht Überstunden vernichten einen Arbeitstag für einen 
Arbeitssuchenden! 

Jeder rechne sich selber aus, wieviele Arbeitspldtze er in den vergangenen Monaten - wenn nicht vernichtet - 
so doch zumindest verhindert hat! Solange es diese Überstundengeier gibt, wird keiner dieser "Arbeitgeber" 
einen Gedanken daran verschwenden, eine andere Arbeitskraft einzuarbeiten, eine Fachkraft auszubilden. 
Und so sind diese ach so zu bedauernden Überstundenschieber die wahren Arbeits- und Ausbildungsplatzvernichter!

Und der BRD-Überstundengeier fühlt sich auch noch gebauchpinselt, wenn er in seinem schwindenden Freundeskreis 
berichten kann, wie "fertig" er doch durch die immer knapper werdende Freizeit wäre, und dass die Sozialschmarotzer 
doch die Schuld an seinem grausamen Los tragen. 
Bis er ausgebrannt in der Ecke liegt und letztendlich doch den befürchteten Gang zum Arbeitsamt, 
oder besser gleich in die Grube antreten darf.

Der Überstundenschieber ist ein noch schlimmeres "Kameradenschwein" als der Streikbrecher,
ist doch seine Sabotage um so nachhaltiger.

Nein, nicht die ALG2-Empfdnger tragen die "Schuld" an der Misere. Es sind diejenigen, die kurzsichtig, 
egoistisch und vielleicht sogar 
in falsch verstandenem Pflichtgef|hl mit Stolz auf die von ihnen betriebene Arbeitsplatzvernichtung in Form von - 
meist unbezahlten 
- Überstunden blicken und mit Milliarden unbezahlter Überstunden dafür sorgen, dass der Nachbar keinen
Arbeitsplatz mehr bekommt. 

Danke, liebe Überstundenschieber, seit nur weiter so stolz darauf, der BRD-Politik so artig zur Hand zu gehen!
 

...gefunden im Forum
 

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15/02/08
Hartz IV: Speiseplan nach Thilo Sarrazin 
Der Berliner Finanzsenator stellt seine Vorstellung von einem Speiseplan für Arbeitslosengeld II Empfänger vor

Reicht der ALG II Regelsatz zum "täglich Brot"?

Der Berliner Finanzsenator stellt seine Vorstellung von einem Speiseplan für Arbeitslosengeld II Empfänger vor

Der Berliner Finananzsenator, Thilo Sarrazin (SPD), stellt einen völlig unzureichenden Speiseplan für Hartz IV 
Empfänger vor. Demnach sollen die Betroffenen mit rund 4 Euro am Tag auskommen. Wenn es nach Sarrazin 
gehen sollte, so würden es beispielsweise zum Frühstück zwei Brötchen, Marmelade, eine Scheibe Käse,
einen Apfel, ein Glas Saft sowie zwei Tassen Tee geben. Man könne, so Sarrazin gegenüber der Tageszeitung 
"Die Welt" sich "vom Transfereinkommen vollständig, gesund und wertstoffreich ernähren".

Zum Mittagessen soll es im "Hartz IV Haushalt" eine Bratwurst für 38 Cent mit 150 Gramm Sauerkraut 
für 12 Cent und Kartoffelbrei für 25 Cent plus Gewürze und Öl für 20 Cent geben. Pro Tag sieht der 
ALG II Regelsatz genau 4,25 Euro für Essen vor. Für die Ernährung stehen monatlich 113,57 Euro zur Verfügung.

Insgesamt komme jedoch der Berliner Finanzsenator auf einen Tagessatz zwischen 3,76 Euro und 3,98 Euro.
Für ihn sei dieser Tagessatz für Sozialleistungsempfänger völlig ausreichend. So könnte doch der Finanzsenator
mit guten Beispiel vorran gehen und sich in Zukunft nur noch von Fast Food ernähren. 

Dann klappts auch besser mit den (Ver-) Rechnungen.

Gefunden auf www.gegen-hartz.de
 

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12/02/08
Nokia schweigt zu Plänen in Rumänien ( Cluj ).
von dpa

Es war eine eigenartige Veranstaltung, zu der der weltgrößte Handy-Hersteller Nokia die Weltpresse 
am Montag ins siebenbürgische Jucu eingeladen hatte.
Zur Feier des Produktionsbeginns im rumänischen Nokia-Werk hatten Beobachter gehofft, vom Nokia
Vizepräsidenten Juha Putkiranta zu erfahren, wieviel billiger das Bauen von Handys hier ist im Vergleich 
zu Bochum. Welche Profiterwartung damit verbunden ist und wieviel die Arbeiter verdienen. 
Doch der Herr aus Helsinki weigerte sich strikt, derartige Zahlen zu nennen.

Nur soviel verriet Putkiranta: 350 Arbeiter setzen derzeit in Jucu die Fertigteile zusammen.
Bis 2009 sollen es zehnmal mehr werden. Schon bis Ende dieses Jahres soll die jetzt stehende
Fabrikhalle zu ihrer endgültigen Größe erweitert werden. Um wieviel Tausend Quadratmeter es geht,
bleibt ein Betriebsgeheimnis.

Fest steht: Nokia hat 90 Hektar eines insgesamt 159 Hektar großen Industrieparks gepachtet. 
Putkiranta hofft, dass sich baldmöglichst drei bis fünf Nokia-Zulieferer dort niederlassen, damit die 
Produktionskosten noch schneller und tiefer sinken. 
Nokia muss 30 Jahre lang keine Immobiliensteuer bezahlen.

Der Nokia-Slogan "Connecting People" ("Leute verbinden") hatte einen bitteren Beigeschmack. 
Vorarbeiter und uniformierte Aufpasser bemühten sich, jeden Kontakt der Presse mit den Arbeitern zu
unterbinden. Es ging offenbar darum zu verhindern, dass diese über
ihre Löhne sprechen. Journalisten, die bei der Werkseröffnung dennoch Arbeiter ansprachen, bekamen 
von diesen keinerlei Antwort auf noch so harmlose Fragen nach Herkunft und früherem Beruf.
Es wurde bekannt, dass Nokia den Facharbeitern umgerechnet rund 200 Euro bezahlt.
Dies ist weniger als die Hälfte eines rumänischen Durchschnittsgehalts. Im Raum Cluj aber verdienen etwa 
Arbeiter in Textil- und Schuhfabriken, die in Cluj mehrfach vorhanden sind, nur etwa 100 Euro pro Monat. 

Nokia hat angeblich angedeutet, in der Fabrik keine gewerkschaftliche Organisation zu wünschen. 
Dennoch will der große rumänische Gewerkschaftsbund Cartel Alfa in der Nokia-Fabrik eine
Basisorganisation gründen. Grigore Pop, Präsident von Cartel Alfa, will Nokia einen Tarifvertrag vorlegen. 
Es gehe ihm auch darum, in Jucu "Situationen wie in Bochum" vorzubeugen. Für so manchen armen
Bauern aus Jucu und Umgebung ist allerdings auch der Nokia- Niedriglohn vorerst noch ein Geschenk 
des Himmels.

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01/02/08
Neue Düsseldorfer Tabelle 2008

Ab Januar 2008 gelten in Deutschland einheitliche Unterhaltssätze für Trennungskinder. 
Von der Abschaffung der Unterschiede zwischen alten und neuen Bundesländern profitieren insbesondere 
die Kinder in den neuen Bundesländern. Dementsprechend gibt es auch eine neue Düsseldorfer Tabelle. 
Richter verwenden diese "Leitlinie" für den Regelfall, um eine in Unterhaltsfragen möglichst einheitliche 
Rechtsprechung zu erreichen.

Download der Tabelle als pdf-Datei

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28/01/08
Wildwest überall
Nokia in Bochum, Continental in Mexiko: 
Betriebsschließungen aus Profitgründen sind keine Domäne ausländischer »Heuschrecken«

Über die angekündigte Schließung des Nokia-Werkes in Bochum ist ganz Deutschland empört: 
Regierung und Parteien, die Presse und natürlich Gewerkschaften. Die Empörung ist berechtigt,
wenn auch bei einigen scheinheilig. Vielen ist bange um den »Standort Deutschland«, andere sorgen sich
um die Qualität der »deutschen Facharbeit«, wieder andere mahnen vor Kriminalität und Unsicherheit in 
Rumänien und empören sich über das unpatriotische Verhalten »der Finnen«. IG-Metall-Chef Berthold Huber 
sagte bei der Demo am 22. Januar in Bochum: »Nokia hat den Bochumer Beschäftigten nicht die Pistole auf die 
Brust gesetzt –der Konzernvorstand hat gleich geschossen. Das ist Wild-West-Kapitalismus. Das haben wir in 
Deutschland so noch nicht erlebt.« Doch das Gedächtnis der meisten Menschen in unserem Lande ist nicht so schlecht, 
daß sie Siemens und die Deutsche Bank vergessen hätten. Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland haben zur 
Genüge Jobs vernichtet, man denke nur an die Bahn, die ihre Belegschaft auf 180000 Beschäftigte halbiert, an BMW, 
das den Abbau von 8000 Jobs angekündigt hat. Auch Opel, Ford, Daimler und VW vernichteten in den vergangenen
Jahren Zehntausende Arbeitsplätze.

....weiter zu dem interessanten Bericht von Stephan Krull

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12/01/08
Warten auf den Lottogewinn
Mobbing am Arbeitsplatz

von Sybille Haas

Jeder achte Arbeitnehmer wurde in seinem derzeitigen Job schon einmal Opfer von Schikanen und Intrigen. 
Das schadet auch den Unternehmen: Gemobbte sind häufiger krank und weniger motiviert.

Klatsch und Tratsch, Streit unter Kollegen oder die ungeschickte Bemerkung eines Vorgesetzten - 
für sich genommen und als Ausnahme sind solche Handlungen noch kein Mobbing. Dazu werden sie aber,
wenn sie sich systematisch und für längere Zeit gegen einen bestimmten Mitarbeiter richten und das Ziel haben,
ihn herabzuwürdigen, zu verletzen oder aus der Gruppe auszugrenzen. Dies ist eine inzwischen gängige 
Darstellung von Mobbing, die man auf vielen Internetseiten zum Thema findet.

Dennoch: Mobbing (zu Deutsch: anpöbeln) ist nach wie vor nicht klar umrissen. 
Was der eine als Schikane empfindet, stempelt ein anderer als "der X hat heute einen schlechten Tag" ab. 
Wenn Gespräche verstummen, sobald man sich den Kollegen nähert, geht es vielleicht um das eigene 
Geburtstagsgeschenk und nicht um lästerliches Geschwätz. Nicht alles also, was nach Mobbing aussieht, 
ist es auch. Doch es gibt Vorfälle, die muss sich keiner gefallen lassen. Das Bundesarbeitsgericht hat im vergangenen 
Jahr den Anspruch auf Schmerzensgeld eines Arbeitnehmers bejaht. Ein Oberarzt hatte geklagt, weil er durch seinen
Chef fachlich herabgewürdigt und deshalb psychisch krank wurde.
 

Weiterlesen ?
Den gesammten Artikel gibt es bei der Süddeutschen Zeitung

hier gehts lang
 

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21/12/07
Boom im Inland endet für Maschinenbau

Die deutschen Maschinenbauer rechnen 2008 im Inland mit einem Auslaufen des Auftragsbooms. 
"Der Nachholbedarf bei den Investitionen ist in der deutschen Wirtschaft kleiner geworden", 
schreibt der Chefvolkswirt des Maschinenbauverbands VDMA, Ralph Wiechers, in einer aktuellen Studie.

Die Prognose für die Ausrüstungsinvestitionen liege bei plus fünf Prozent nach voraussichtlich zehn Prozent
in diesem Jahr. Einen kräftigeren Schub erhoffen sich die Maschinenbauer hingegen aus dem Ausland - 
vor allem dank der starken Nachfrage aus Schwellenländern wie etwa China. Insgesamt werde die deutsche 
Maschinenproduktion 2008 voraussichtlich um fünf Prozent steigen, bekräftigte Wiechers daher frühere Aussagen. 

Wenn sich diese Vorhersage erfüllt, hätte die Branche ihr Produktionsniveau seit 2003 insgesamt um fast 40 %
erhöht. Eine derart dynamische Entwicklung gab es nach Angaben des Verbandes zuletzt in den deutschen 
Wirtschaftswunderjahren zwischen 1958 und 1962, als sich das Plus auf rund 48 Prozent summierte. 

"Das Jahr 2008 ist für uns ein klarer Durchlaufposten - wir schauen schon eher auf 2009", sagte 
VDMA-Hauptgeschäftsführer Hannes Hesse in Frankfurt. Insbesondere das erste Quartal wird nach
Angaben des Branchenverbands aufgrund des hohen Auftragsbestandes noch einmal recht stark ausfallen. 
Danach könne das Wachstum jedoch aufgrund weltwirtschaftlicher Risiken wie etwa der US-Hypothekenkrise
an Schwung verlieren, ergänzte Wiechers. 

Der VDMA ist jedoch für seine konservativen Prognosen bekannt: Für dieses Jahr sagte der Verband zunächst nur 
ein Produktionsplus von zwei Prozent voraus, korrigierte diese Vorhersage dann aber auf fünf, wenig später auf 9 % 
und erwartet nun elf Prozent. "Wir liegen jetzt gut in diesem Korridor", sagte Wiechers. Per Ende Oktober sei ein
Produktionsplus von 11,6 Prozent zu verzeichnen. Damit wird Deutschland unter den größten europäischen 
Maschinenbaunationen 2007 das Land mit der höchsten Wachstumsrate sein. Denn europaweit wird die Produktion 
durchschnittlich nur um acht Prozent zulegen. 

Kapazitätsengpässe zurzeit nicht das Hauptproblem

Keine Entspannung ist bisher bei der Auslastung der Produktionsanlagen in Sicht. "Im September wurden sie zu 92 % 
genutzt - das liegt deutlich über dem betriebswirtschaftlichen Optimum", sagte Wiechers. Im März erreichte die Auslastung 
sogar 93 %- den höchsten Wert seit den 70er-Jahren. Das langjährige Mittel in der Branche beträgt hingegen nur 85 %.. 

Doch Kapazitätsengpässe sind zurzeit nicht das Hauptproblem. Nahezu jeder vierte deutsche Maschinenbauer klagt über 
Materialknappheit, jeder fünfte nennt den Arbeitskräftemangel als Hauptgrund für Produktionsbehinderungen.

Zeitarbeiter inzwischen unverzichtbar

Dabei hat der Maschinenbau in diesem Jahr so viele Stellen geschaffen wie kein anderer Industriezweig in Deutschland. 
Per Oktober stieg die Zahl der Beschäftigten um 47.000 auf 931.000. Diese Entwicklung werde sich so allerdings vorerst 
nicht wiederholen lassen. "Für das kommende Jahr werden eher gut 10.000 zusätzliche Arbeitskräfte benötigt",
sagte Wiechers. 

Unverzichtbar sind für die meisten Maschinenbauer inzwischen Zeitarbeiter. Nur 16 Prozent von insgesamt
mehr als 250 Unternehmen, die an einer Umfrage des VDMA teilnahmen, verzichten darauf. Der Anteil an der 
Gesamtbeschäftigtenzahl liegt inzwischen bei knapp fünf Prozent. "Damit ist der Maschinenbau eine der Branchen, 
die Zeitarbeit sehr intensiv nutzen", sagte Wiechers.
80 Prozent der Unternehmen gaben an, Zeitarbeiter in den letzten beiden Jahren auch übernommen zu haben. 

von Kirsten Bialdiga (Frankfurt)
Quelle: ftd.de 


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11/12/07
Arbeit und Recht in China 

Am 1. Januar tritt in China das erste Arbeitsvertragsgesetz in Kraft. 
Ab dann hat dort jeder Arbeiter Recht auf einen Arbeitsvertrag. 
Damit will die KP-Führung der entstehenden Arbeiterbewegung zuvorkommen - 
die aber lässt sich nicht mehr aufhalten. Aus Metropolen wie Shenzhen in Südchina 
wird fast täglich von Streiks berichtet.

Die Rahmenbedingungen für die Forderungen der Arbeiter sind günstig. 
Vor allem in den boomenden Küstenprovinzen herrscht so großer Arbeitskräftemangel, 
dass mittlerweile die Löhne schneller steigen als das Wirtschaftswachstum. 
Allein im ersten Halbjahr 2007 wuchs das Einkommen von Industriearbeitern um 14,2 Prozent, 
während die Wirtschaft 11,5 Prozent zulegte. Besonders die Niedriglöhne ziehen an: 
Nach Schätzungen der Peking-Universität stiegen sie in den letzten zwei Jahren um rund 40 Prozent. 
Das stärkt das Selbstbewusstsein der zuletzt als Verlierer des chinesischen Wirtschaftsbooms geltenden Arbeiterschaft -
immer öfter treten sie für ihre Rechte in den Ausstand.

Mit den Streiks nimmt auch die Härte der Konflikte zu. Am 20. November wurde 
der Shenzhener Arbeiterführer Huang Qing-nan niedergestochen und schwer verletzt. 
Das von ihm aufgebaute Dagongzhe-Wanderarbeiterzentrum wurde ebenfalls angegriffen, 
offenbar von gedungenen Schlägern. 
Auch derartige Vorkommnisse will Peking mit dem neuen Arbeitsvertragsgesetz künftig verhindern.

GEORG BLUME

Quelle: taz.de

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04/12/07
Millionen Deutsche verdienen zu wenig zum Leben

Arm trotz Arbeitsplatz: Immer weniger Menschen in Deutschland können allein vom Lohn ihrer Arbeit
leben. Die Zahl derer, die deshalb auf das Arbeitslosengeld II angewiesen sind, geht nach Berechnungen 
von Arbeitsmarktforschern in die Millionen.

Allein zwischen 2005 und Januar 2007 sei die Zahl der "Aufstocker" um 420.000 auf rund 1,3 Millionen gestiegen, 
geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Bedürftigkeit trotz Erwerbsarbeit sei jedoch häufig nur ein vorübergehender Zustand, stellen die Autoren der Studie fest. 
Am leichtesten gelingt Alleinstehenden mit Vollzeitjob der Absprung aus der Hilfebedürftigkeit. Dagegen blieben 
geringfügig Beschäftigte und Familien relativ lange im Leistungsbezug. 

Über das ganze Jahr 2005 betrachtet hatten rund 2,1 Millionen Personen zumindest für kurze Zeit zusätzlich
zu ihrem Lohn Arbeitslosengeld II oder andere finanzielle Hilfen erhalten. "Bei der Mehrheit der dauerhaften 
Aufstocker ist das Einkommen aus Minijobs und Teilzeitbeschäftigung eher eine Ergänzung zu den Leistungen 
als umgekehrt", schreiben die Arbeitsmarktforscher.

Neben Kurzarbeit oder Zeit- und Saisonarbeit führe oft auch der Jobverlust des Partners dazu, dass Beschäftigte
zu "Aufstockern" würden, heißt es in der Studie. Ein Teil der Betroffenen beantrage auch Hartz IV, 
um von hohen Unterkunftskosten entlastet zu werden. Bei Hartz-IV-Betroffenen kommen die Jobcenter für 
Miete und Heizkosten auf. Die Regelung löste das frühere Wohngeld ab, das früher auch ohne Sozialhilfebezug 
gewährt worden war

Quelle: Financial Times Deutschland

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29/11/07
Kein Mitbestimmungsrecht bei Pausenvergütung

Die Entscheidung über die Entlohnung von Raucherpausen liegt allein beim Arbeitgeber. 
Ein Mitbestimmungsrecht des Betriebrates liegt nicht vor.
Das hat nun das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein entschieden (Az.: 10 Sa 1684/06).
Im vorliegenden Fall konnten sich Arbeitgeber und Betriebsrat nicht auf eine Regelung zum
betrieblichen Raucherschutz einigen. 
Die daraufhin einberufene Einigungsstelle legte fest, an welchen Orten auf dem Betriebsgelände 
noch geraucht werden darf. 
Sie legte auch fest, dass sich die Mitarbeiter für ihre Raucherpause nicht ausstempeln müssen. 
Der Arbeitgeber wollte den rauchenden Mitarbeitern die zusätzlichen Pausen 
jedoch trotzdem nicht bezahlen und ließ den Spruch der Einigungsstelle gerichtlich. 
Die Richter entschieden im Sinne des Arbeitgebers. 
Ein Mitbestimmungsrecht des Betriebsrates hinsichtlich der Vergütung von Pausen bestehe nicht. 
Da die Regelungskompetenz von Einigungsstellen gem. § 87 BetrVG nur so weit reiche
wie das Mitspracherecht der Arbeitnehmervertretung sei die getroffene Regelung zur Vergütung unwirksam. 

 

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22/11/07
Zuwachs für die "LINKE" ?

Gabriele Paili gab bekannt, dass sie die CSU verlassen will.
Sie reiht sich ein in eine lange Liste "fahnenflüchtiger" Politker.

Hier einige prominente Beispiele:

- Günter Vergeugen wechselte von FDP in die SPD
- Terroristenanwalt Oskar Schily von den Grünen ( bei denen er Gründungsmitglied war ) in die SPD
- Oskar Lafontaine von der SPD in die "Linke"
- Barbara Spaniol zieht die "Linke" den Grünen vor.
- Ulla Schmidt vom KBW* in die SPD
 

Das gab´s schon immer: Ein paar Namen aus der Geschichte:

- Erich Mende kam über die FDP in die CDU.
- Ernst Reuter von der KPD in die SPD
- Heinz Starke flüchtete ebenfalls, nämlich von der FDP in die CSU.
- Siegfried Zoglmann ( der gründete die Deutsche Union und war Mitglied der WaffenSS ),
   hielt es vie der FDP nicht mehr aus und wurde CSUler
- Ewald Bucher wechselte von der NSDAP zur FDP und dann zur CDU. 
- Ingrid Matthäus-Maier von der FDP in die SPD.
- Gustav Heinemanns ist auch sehr interessant. 
   Er begann in der CDU und kam über eine eigene Partei schließlich zur SPD. 

Mal sehen wohin es Gabriele Pauli verschlägt !

* KBW = Kommunistischer Bund Westdeutschland

Aus dem KBW entstammen auch: 
Ursula Lötzer (Linkspartei.PDS), Winfried Nachtwei und Krista Sager (beide Bündnis 90/Die Grünen).

Zum KBW:

Ideologisch stand er dem Maoismus nahe und sympathisierte mit Regimen wie der Volksrepublik China, 
Albanien oder Kambodscha unter Pol Pot. Der ugandische Diktator Idi Amin galt im KBW als ein 
fortschrittlicher Staatschef. 
Zugleich wurden viele eigentliche Freiheits- und Emanzipationsbewegungen vom KBW aktiv unterstützt,
z.B. der African National Congress (ANC) in Südafrika, aber auch der sich später als totalitärer Diktator 
erweisende Robert Mugabe in Zimbabwe.

Interessanterweise gehörte auch Reinhard Bütikofer, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen,
Hans-Jörg Hager, Vorstandsvorsitzender der Schenker Deutschland AG, 
Eberhard Kempf, Aufsichtsratsmitglied bei SAP dem KBW an.

Die Diskussion im Forum ist eröffnet !

 

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16/11/07
Unsere Politiker im "Ruhestand" Was tun sie heute ? 

Unser Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder wechselte in den  Aufsichtsratsvorsitz der deutsch-russischen
Gesellschaft für Bau und Betrieb der Ostsee-Gaspipeline NEGP, heute Nord Stream.

Otto Schily ( SPD ), der als Innenminister die Einführung biometrischer Daten in Ausweispapieren durchsetzte, 
versieht seinen Dienst nach seinem Ausscheiden aus der Regierung Aufsichtsratsmitglied bei der
Biometric Systems AG  ( hier ruht sein Amt seit Mai 2007 ) und der Safe ID Solutions AG.. 

Beides Unternehmen, die biometrische Anwendungen herstellen. 

Man beachte die Biografie eines Otto Schily ( Stichwort RAF ).   Vom Paulus zum Saulus ! 

Ähnlich delikat die weitere Karriere von Wolfgang Clement ( SPD ), der als Wirtschaftsminister 
zwischen 2002 und 2005 u. a. für Hartz I bis IV als auch den Abbau von Regulierungen bei der Leiharbeit 
Mitverantwortung trug. 
Nicht einmal ein Jahr nach der Bundestagswahl übernahm er den Aufsichtsratsvorsitz bei der Zeitarbeitsfirma 
»Deutsche Industrie Service AG« und wurde nach deren Übernahme durch Adecco zum Chef des firmeneigenen 
Think Tanks »Adecco Institut zur Erforschung der Arbeit«. 

Fast schon erheiternd ist der Fall Matthias Berninger, der als Staatssekretär für die Grünen im Ministerium für 
Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft u. a. mit der Frage der »globalen Übergewichtsepidemie« 
beschäftigt war. Er wechselte ausgerechnet in die Europazentrale des US-Süßwarenkonzerns Mars. 

Grünen-Fraktionschef Rezzo Schlauch sitzt seit Oktober 2005 im Beirat des Energiekonzerns EnBW;
der zur Hälfte dem französischen Atomkonzern EdF gehört, der hierzulande zwei AKW betreibt. 

Quelle: Junge Welt 

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06/11/07
Interessant !!!
Die Beitragstabelle der Partei "Die Linke"

Auch links gibt es nichts umsonst !

Dazu rechne man noch den obligatorischen  Gewerkschaftsbeitrag ( 1% vom Bruttolohn ).
So ist Fanatismus ganz schön kostspielig ! 
Bei der derzeitigen Einkommessituationin umserem Land, werden es sich die Bürgerinnen und Bürger
gründlich überlegen müssen der "Links"partei  beizutreten.

...hier die Tabelle als pdf-Datei

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23/10/07
Das Zwischenzeugnis hilft auch nach ERA !

Die Kolleginnen und Kollegen die eine Arbeitsplatz- bzw. Tätigkeitsbeschreibung von ihrem 
Vorgesetzen erhielten sind die Ausnahme. Die Mehrzahl tabt noch immer im Dunkeln.

Was habe ich, nach meiner Neueingruppierung, nun genau zu tun ?
Welche Aufgaben kamen dazu, welche wurden mir entzogen ?

Unser TIPP ! Fordert ein Zwischenzeugnis an ! 
In dem muss der Arbeitgeber u.a. die genaue Tätigkeit des Arbeitnehmers beschreiben.

Wir vom TEAM UTE  haben alles wissenwerte zum Thema Zeugnis auf einem Merkblatt zusammengefasst

.. hier könnt´ Ihr es downloaden

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02/10/07
ZF-Sachs investiert in den Standort Schweinfurt 

Wie wir heute aus der Tagespresse entnehmen konnten, baut die ZF-Sachs AG eine neue Ferigungsstätte 
in Schweinfurt.
Die erste Ausbaustufe umfasst 5400 qm, durch die 2. Bauphase, die Ende 2009 begonnen werden soll, 
wird das neue Werk auf 10 800 qm verdoppelt.
13 Millionen Euro der durchgeführten Invetsition entfallen auf das Gebäude und 67 Millionen Euro 
auf die Maschinenund das nötige Equipment.
Die ZF-Sachs AG enschied sich, im Gegensatz zu anderen namhaften Schweinfurter Unternehmen, 
die z. B. in Auslandsstandorte wie in Rumänien setzen, für den Standort Deutschland und schaftt somit 
400 Arbeitsplätze.

Low-Cost-Standorte wie die Slowakai, Mexiko oder China blieben auf der Strecke.
 

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30/09/07
Ein Schlag ins Gesicht der Demokratie, der Parteitag der CSU !

Da zeigte sich wieder einmal das wahre Gesicht der CSU und ihr Umgang mit konstruktiver Kritik !

Liebe Gabriele Pauli - weiter so !   Menschen mit Mut gibt es nie genug !

Ihre Grundaussage:
Die Politik ist für die Menschen da, sie dient nicht dazu die eigenen Befindlichkeiten zu befriedigen und 
die eigene Macht zu sichern. In den Führungskadern der Parteien scheint dies vergessen zu sein

Dem können wir uns voll und ganz anschliessen !
 

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23/08/07
Überwachungstaat Stasi V 2.0 

Das TEAM UTE  möchte Euch hiermit auf eine  (On- und Offline-) Aktion gegen den drohenden 
Überwachungsstaat - insbesondere also gegen die Maßnahmen des sog. Schäuble-Katalogs - 
aufmerksam machen.

NoPSIS   www.nopsis.de

Da die von den geplanten Überwachungsmaßnahmen ausgehenden Gefahren für die Bürgerrechte
im Gegensatz zur tatsächlichen Terrorgefahr mehr als nur abstrakt sind und die von uns gewählten
Volksvertreter offenbar nicht länger willens sind, unsere Freiheiten zu wahren, müssen wir als 
Bürger handeln - wobei wir hier wohl kaum jemandem etwas Neues erzählen.

Darum bitten wir Euch - wenn noch nicht geschehen - nicht nur "NoPSIS" zu unterstützen, 
sondern auch die Aktionen bzw. Organisationen

AK Vorrat  www.vorratsdatenspeicherung.de

82megaohm  www.82megaohm.de

Schäuble! Wegtreten!  www.schaeuble-wegtreten.de 
 

Rettet die freiheitlich demokratische Grundordnung !

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25/07/07
Wir schauen über den Tellerrand !
Wie Ihr sicher schon feststellen konntet, beziehen wir unsere Informationen aus einem breiten Spektrum. 
Wir recherchieren in allen Quellen und erhalten so unterschiedlichste  Meinungen zu den aktuellen Themen 
und unterliegen so nicht engen ideologischen Grenzen und Irrtümern.

Ein gutes Beispiel ist das Thema ERA. 
Hier veröffentlichen wir die Meinung des VBM ebenso, wie die linker Gruppierungen. 
Wir halten engen Kontakt zu unabhängigen Listen in anderen Betrieben, die ähnliche Erfahrungen mit
der ERA-Einführung haben und sind so immer gut informiert.

Wir stehen auf mündige Kolleginnen und Kollegen !

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105/03/07
Warum wir uns nicht in den Gewerkschaften des DGB organisieren.

Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften sind Organisationen, die zentral und von oben nach unten 
aufgebaut sind, was zur Folge hat, dass Entscheidungen von einer kleinen Gruppe von Funktionären 
getroffen werden, auf die wir als Gewerkschaftsmitglieder kaum Einfluss haben. Wenn die Belegschaft 
eines Betriebes es für richtig hält, zu streiken, muss der Streik von einer Gewerkschaftsführung genehmigt 
werden, die sich mit den Verhältnissen in diesem Betrieb nicht auskennt. Dazu kommt, dass diese Leute 
Berufsfunktionäre und dadurch zuallererst daran interessiert sind ihre eigene Stellung zu sichern und in ihrer 
Organisation weiterhin Karriere zu machen.

Diese Interessen haben mit unseren nicht das geringste gemeinsam. Weiterhin sieht die Ideologie des DGB 
die Gewerkschaft unter dem Motto“ Sozialpartnerschaft“ als „Partner“ der Unternehmerverbände, um den 
reibungslosen Ablauf eines ausbeuterischen Wirtschaftssystems zu gewährleisten. Das führt immer wieder 
dazu, dass die Interessen der Arbeiterinnen und Arbeiter von den Verhandlungsprofis der Gewerkschaften 
verraten werden. Jüngstes Beispiel hierzu sind Billigtarifverträge, die Ver.di für den Bereich der Leiharbeit
und der Personalserviceagenturen ausgehandelt hat. Deshalb sind wir der Meinung, dass es besser ist,
eigene Gewerkschaften aufzubauen, in denen wir, die Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben, selber 
darüber entscheiden, was für uns richtig ist und wie wir den Kampf für bessere Arbeits- und 
Lebensbedingungen führen wollen.

Aus: Bremer Aktion Nr.11 - September 2003

Da können wir uns in weiten Teilen anschliessen !

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05/03/07
Die Phantom"gewerkschaft" CGB und ihre Tarifverträge

Doofmannsgehilfen oder Verbrecher ?

Als negativer Beigeschmack bleibt, dass die C"G"M, eine Organisation, von der es mangels
Mitgliedern keine Gruppenfotos gibt, die über keinerlei Kampfwillen verfügt, noch nie in ihrer
Existenz einen Arbeitskampf geführt hat und allenfalls in der Lage ist, den Angebotskatalog der 
Arbeitgeber für eine Tarifrunde abzuschreiben, jetzt munter ihre Verschlechterungstarifvertäge
abschließen kann. Und die gelten eventuell für zehntausende
Beschäftigte, die noch nie etwas von dieser Christlichen "Gewerkschaft" gehört haben und 
diese auch nie legitimierten. 

hier gibt es den ganzen Artikel

Der sehenswerte Panorama-Bericht vom 22/02/07 

hier das Video
und zum Nachlesen die Textmitschrift der Sendung als pdf-Datei 
 

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  ...zuletzt aktualisiert am 05/02/10