05/02/10
So sind sie !!!
Dies erreichte uns vom Kollegen der freien Liste in SKF.
SO was darf es bei UNS nicht geben !
Darum MUSS das TEAM-UTE wieder in den Betriebsrat !!!
Hallo Kollegen,
bei SKF wurden „ alle „ Auszubildenden
übernommen, bis auf eine Ausnahme. Unser Listenkandidat wurde aufgrund
seiner angeblichen
mangelhaften Führung nicht übernommen. ( nicht mal befristet ) Dies ist sehr
verwunderlich,
da während der Ausbildungszeit weder eine Ermahnung oder Abmahnung
ausgesprochen wurde. Desweiteren wurde er von Ausbildern
und Vorgesetzten( in
Versetzungsstellen ) unter anderem in punkto Führung nur positiv beurteilt. Alle
ihm vorgeworfenen Fehlverhalten
sind widerlegbar und sind völlige Willkür. Der Betriebsrat hat dem Auslaufen und damit der
Nichtübernahme mit Mehrheit zugestimmt.
Aber was will man von einem 26 köpfigem
IGM Betriebsrat auch anderes erwarten, wenn ein Kandidat der echten alternativen
Liste
Unterstützung des Betriebsrates braucht. ( Mit dem Betroffenen wurde von
Seiten des Betriebsrates bis zum heutigen Tag noch kein Gespräch geführt )
Man
verurteilt Jemanden und gibt ihm die „ Höchststrafe „ und der
jenige hat noch nicht mal die Gelegenheit sich zu äußern. Oder hat man das
nächste Opfer
gefunden, um dem unbequemen Betriebsrat Steffen Lang eins
auszuwischen? Bei dem Auszubildenden handelt es sich nämlich um den Sohn meiner
Lebensgefährtin.
Das wäre nicht verwunderlich, da alle Unterstützer meiner
Person aus völlig unerfindlichen Gründen plötzlich angegriffen, diffamiert und
sogar zwangsversetzt werden.
Dies sind Zustände die spotten jeder Beschreibung. Der
Auszubildende will sich das nicht gefallen lassen und wird den Fall gerichtlich
klären lassen.
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01/02/10
Betriebsratwahl 2010 aktuell
Nun 4 Listen für die Wahlen am 10/03 und 11/03 am Start !
Neben der IG-Metall, der CGM und dem TEAM-UTE tauchte
plötzlich eine freie Liste unter Führung von Robert Dienebier auf.
Unsere Meinung dazu: Das TEAM-UTE ist weiterhin gegen Ämterhäufung
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30/01/10
Das Februar-Guckloch ist online
Themen:
Oh mein Gott - freie Betriebsräte
warum ? weshalb ? weswegen ?
***
Auch TEAM-UTE bereitet sich auf die Betriebsratswahlen im März vor.
Nähere Info zum TEAM-UTE in Kürze hier.
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27/10/09
AKTUELL - AKTUELL
In der letzten Ausgabe haben wir Euch versprochen über die Wirkungsweise eines kleinen bunten
Kärtchens zu recherchieren. Die haben wir selbstverständlich getan und sind auf folgendes gestoßen.
Wir zitieren aus einem Aushang der CGM vom 23/10/09.*
Zitat: „SKF Betriebsrat zurückgetreten ! Auf Antrag einiger IG Metall Betriebsräte
wurde in der heutigen extra dafür einberufenen Betriebsratssitzung mehrheitlich der erforderliche Rücktritt des
des Betriebsrates nach §13 Abs. 2 BetrVG beschlossen. Zitatende sehr, stellt doch diese Vorgehensweise unsere aufgestellte These,
ein kleines buntes Kärtchen erhöht den IQ, sehr in Frage.
Ein von den Kolleginnen und
Kollegen gewählter Betriebsrat tritt zurück, weil es die
internen Streitigkeiten es unmöglich machten,
die sowieso anstehenden Neuwahlen im März 2010 abzuwarten. WOW !
Eigentlich steht das Wort Gewerkschaft stellvertretend für Gemeinsamkeit, Solidarität und für das Miteinander.
Was ist davon geblieben ?Gerade in einer Zeit von Kurzarbeit und drohenden Personalabbau finden wir es mehr als verwerflich,
die in der Gewerkschaft seit Jahren immer wieder aufkochenden Streitigkeiten soweit eskalieren zu lassen.
Diese Vorgehensweise ist nicht nur in der Region einmalig !
Leider siegten da Eigeninteressen, das Schielen nach Macht und ein übersteigertes Geltungsbedürfnis.
Das natürlich die Fraktion der CGM bei SKF auf diesen Zug aufspringt und dies zum Anlass nimmt ihren
1. Aushang in 7 Jahren zu bringen, macht die Sache nicht besser.
Zitat: „Die CGM Betriebsräte sehen allerdings für den Rücktritt des gesamten Betriebsrates
keine Notwendigkeit und ausreichende Gründe und haben somit auch nicht zugestimmt.“ Zitatende
Gott sie Dank sind bei uns alle Betriebsräte mit dem Geist der Ehrlichkeit und Selbstlosigkeit beseelt.
Es ist unvorstellbar, dass Eigeninteresse und die Gier nach Macht dazu führt, dass wir ähnliches erleben. Oder ?
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06/10/09
Toyota-Chef sieht Konzern kurz vor dem
Untergang
Laut Akio Toyoda, Präsident des Automobilherstellers Toyota, hat
sein Konzern inzwischen die vierte Phase
des von Jim Collins im Buch "How the
Mighty Fall" beschriebenen Konzern-Untergangs in fünf Stufen erreicht.
Die
ersten drei Phasen - Selbstzufriedenheit angesichts des Aufstiegs, zielloses
Streben nach weiterem Erfolg
sowie die Missachtung von Gefahren und Risiken -
habe man bereits hinter sich gelassen und "klammere sich an einen Erlöser",
wie
für Phase vier beschrieben. In Phase fünf droht der Untergang des Konzerns.
Toyota sei zu groß und distanziert von seinen
Kunden, erklärte Toyoda. Zudem
geriet der Konzern jüngst unter Druck, als er aufgrund eines Problems mit
Fußmatten eine
Rückrufaktion für 3,8 Millionen Toyota- und Lexus-Modelle in den
USA starten musste.
(Automotive News Online - 02. Oktober 2009)
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05/10/09
Maschinenbau sieht Ende der rasanten
Talfahrt
Trotz eines Auftragsminus von real 43 Prozent im August gegenüber
dem Vorjahr sieht der deutsche Maschinenbau
die Talsohle des Abschwungs
erreicht. Die Kurven zeigten endlich nach oben, sagte Olaf Wortmann,
Konjunkturexperte
beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Im
Inland sei dies bereits deutlich zu spüren
- im Auslandsgeschäft müsse sich die
Hoffnung in den nächsten Monaten noch bestätigen. In vielen Abnehmerländern
seien bereits Zuwächse bei Textil- und Hydraulikmaschinen zu verzeichnen. Bis
die wichtige Exportbranche zu einstigen
Wachstumsraten zurückkehrt, dürfte
allerdings noch einige Zeit vergehen: So rechnet der VDMA für dieses Jahr mit
einem Rückgang der Produktion um 20 Prozent. Für 2010 erwartet die Branche in
etwa das Vorjahresniveau.
(dpa - 30. September 2009)
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07/09/09
Deutsche Maschinenbauer
rechnen 2009 mit Produktionseinbruch und sehen Entwicklung skeptisch
Das Produktionsvolumen im deutschen Maschinenbau werde 2009 um 20 Prozent
abnehmen, schätzt der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA).
Für
2010 rechnet der Präsident des VDMA, Manfred Wittenstein, mit einer Stagnation
auf dem gleichen Niveau.
Allein im Juli 2009 beobachtete der Verband einen
Auftragsrückgang um 43 Prozent. Wegen Auslastungen von nur noch 69 Prozent habe
die
Zahl der Beschäftigten bei Unternehmen mit über 50 Mitarbeitern um 18.000
auf 936.000 abgenommen. Weiterer Personalabbau bis zum
Jahresende sei nach
Verbandsangaben unvermeidbar. Insgesamt könnten die Unternehmen 2009 weitere
42.000 Beschäftigte ihrer Stammbelegschaft entlassen.
(dpa/Reuters - 03.
September 2009)
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06/04/09
Hingeschaut und nachgedacht
Während Kurzarbeit beträgt der Beitrag 1 % des
Bruttoverdienstes.
Da die Anzahl der Kurzarbeitstage hat die IG Metall Augsburg
im für 2009 folgende Regelung vereinbart:
Nach 21 Kurzarbeitstagen (entspricht den Arbeitstagen eines Monats)
wird der Beitrag für einen
Monat auf den Minimalbeitrag von 1,53 EUR
gesenkt.
Sollten die 21 Kurzarbeitstage nicht vollständig erreicht werden,
wird der Beitrag für einen Monat
nach
Beendigung der Kurzarbeit um die entsprechende Größenordnung
gesenkt.
(Beispiel: Bei 7 Kurzarbeitstagen wird der Beitrag für einen Monat um 30 %
reduziert.)
Die Meldung an die IG Metall Augsburg erfolgt über die Betriebsräte und die
Vertrauensleute.
In Betrieben ohne Betriebsräte und Vertrauensleute bitten wir betroffene
Mitglieder direkt Kontakt mit uns aufzunehmen.
Komisch das beim OV Schweinfurt anderes gerechnet wird.
An wem das das wohl liegt ?
Quelle: http://www.igmetall-augsburg.de/news/meldung.html?id=28925
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22/01/09
KURZARBEIT - Fragen uund Antworten
Wir haben eine Information der Agentur für
Arbeit enthalten,
die wir Euch nicht vorenthalten wollen.
Hier als
download ( pdf-Datei ca. 250 kb )
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06/11/08
Das befürchtet das Institut
für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung für 2009
Für das Jahr 2009 wird mit einer deutlichen
Abschwächung der Konjunktur gerechnet.
Für die deutsche Wirtschaft wird im kommenden
Jahr ein Null-Wachstum unterstellt.
Der Aufschwung am Arbeitsmarkt klingt aus, aber
die jahresdurch-
schnittlichen Verschlechterungen sind 2009 vergleichsweise
gering. Bei einer Stagnation der
Wirtschaft sinkt die Erwerbstätigkeit um
40.000 auf 40,25 Mio. Personen. Der Beschäftigungsverlust
wird im Osten ausgeprägter sein. Das schrumpfende
Arbeitsangebot schwächt den Anstieg der Arbeits-
losigkeit ab. Vom Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials
um 130.000 Personen ist erstmals auch der
Westen betroffen. Die Zahl der registrierten
Arbeitslosen wird im Jahresdurchschnitt 2009 um 30.000 auf
3,29 Mio. Personen steigen. Im Verlauf des Jahres
ist aber mit einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit zu rechnen.
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22/10/08
Ein unüberhörbares Aufatmen
geht durch die Nation
mit ihrem 500-Milliarden-Rettungspaket für
die Banken hat die Bundesregierung dafür gesorgt,
dass zunächst etwas Ruhe in die gebeutelte
Finanzwelt gekommen ist. Überstanden ist die Krise
damit freilich nicht und in der Industrie bleibt
auf breiter Front die bange Frage, wie sich die weltweiten
Turbulenzen auf die Entwicklung der Wirtschaft
in den kommenden Monaten im Detail auswirken werden.
Was speziell den Maschinen- und Anlagenbau betrifft,
sieht VDMA-Präsident Dr. Manfred Wittenstein
zwar „näher kommende Einschläge“ und
ein unübersehbares Gefahrenpotential. Grund zur Panik gebe es
deswegen aber nicht: „Ich glaube, das Schlimmste
liegt hinter uns. Die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwo
noch eine Leiche im Keller liegt, ist geringer
geworden.“
VDMA-Hauptgeschäftsführer Hannes Hesse
gewinnt der derzeitigen Krise sogar etwas Positives ab.
Sie rücke von den Banken jahrelang verpönte
Branchen wie den Maschinenbau mit seinen vielen mittelständischen
Familienunternehmen wieder ins Licht.
Wurden diese noch vor nicht allzu langer Zeit
oft als Risiko eingestuft, gelten sie mittlerweile als solide und zuverlässig.
Wie schnell sich das Rad doch dreht!
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19/09/08
Selbsthilfe gegen schwarze Listen
Viele haben entdeckt, dass sie plotzlich und unerklärlich
keine Chance
keinen Job mehr kriegen- So als ob eine Kuh mit
ihrer langen und grossen Zunge
berufliches Leben eines Menschen ausradiert hat.
Die Kuh muss man als Arbeitgeberverbände
verstehen, und die Zunge sind schwarze Listen,
welche dort gepflegt werden. Dort sind mit Namen
und Jahrgang alle diejenigen
aufgelistet, wer seinen Arbeitnehmer nicht zufrieden
stellen konnte.
Zur Bestrafung meldet jeder Arbeitgeber als Mietglied
des
Arbeitgeberverbandes Daten von solchen ehemaligen
Mitarbeitern. Es wird
gegenüber jeden Bewerber eine Anfrage zugeschickt
und eine Antwort: Ja
oder Nein, gegeben werden, wie es auch bei Polizei,
SCHUFA und anderen
Berufsverbdnden üblich ist. Solche Beschdftigungsverbot
treibende Daten
bleiben in schwarzen Listen unkontrolliert bis
zur Ewigkeit. Kein Mensch
hat Möglichkeit zu fragen: warum? Und aus
welchem Grund? Es gibt keine
Möglichkeit solchen Unrecht vor Gericht
zu bestreiten. Wir sind alle dem
Unrecht hoffnungslos ausgeliefert. Keine Personalabteilung
interessiert,
warum ein Mensch in der schwarzen Liste aufgelistet
ist: seine Bewerbung
wird sofort weggeschmissen. Es gibt hundert Tausende
von
Stellenausschreibungen täglich, die schwarzen
Listen sind noch
umfangreicher. Arbeitgeber suchen und suchen
und können niemand finden,
wer passt und in schwarze Liste nicht eingetragen
ist.
Nirgendwo in der Welt wird ein Jobsuchender so
diskriminiert,
wie in diesem Staat. Nirgendwo in der Welt gedeiht
Sklaverei, wie in
diesem Staat. Wir alle stehen nagt auf dem Podest
der Arbeitslosigkeit,
während dieser oder jener Sklavenhalter
unsere Zähne prüft, ins Gesicht
schaut und seine Hand in Unterhosen eines oder
anderes Sklaven streckt.
Sie brauchen ein Photo in Bewerbungsunterlagen,
um die mmchste Opfer des
sexuellen Missbrauchs zu finden. Wie viel Arbeitnehmer
mit dem Job
bezahlt haben, weil sie sexuellen Anspr|chen
des Arbeitgebers widersetzt ?
haben? Wie viel Frauen zum Sex mit dem Arbeitgeber
gezwungen wurden?
Niemand kann begr|ndet erkldren, wozu ein Photo
des Bewerbers zu den
Bewerbungsunterlagen gehvrt. Hdlt man uns allen
f|r Verbrecher? Ja! Es
ist so! Im Staat der L|ge, im Staat, wo alle
Verbrechern von oben kommen,
im Staat, wo alle Politiker, Beamte und Juristen
zur organisierten
Verbrechen gehvren, im Staat, wo eine Kariere
nur |ber die Leichen
gemacht werden kann, nur einfache B|rger versuchen
ehrlich und anstdndig
bleiben, wobei erfolgreiche Hochstapler |ber
solchen Naivitdt nur lachen.
Guter und anstdndiger Mensch! Versteck dich,
weil es rund um dich nur
Schakale und Hydne laufen. Gib deine persvnlichen
Informationen nicht
Preis, nicht im Internet und nicht im Leben.
Wir alle sind geboren, um
Sinn des Lebens zu haben, welche uns aber weggenommen
wurde. Wir m|ssen
Sinn des Lebens zur|ck erobern. Schaue im Internet!
Nirgendwo in der Welt
gibt man in Resume so viel persvnlichen Daten
wie hier. Niemals werden
Jahrgang, Photo, Religion, Familienstand, Geschlecht
und Nationalitdt
eingegeben. In USA Arbeitgeber kann zur hvren
Schadenersatz verurteilt
werden, wenn er einen Bewerber unbegr|ndet diskriminiert
hat. Nicht aber
in diesem Staat, wo man ethnische und andere
Arten der Sduberung durch
Beschdftigungsverbot durchf|hrt. Bald wird man
uns wieder in die
Gaskammer schicken oder mit der Spritze tvten,
weil wir zwangsmd_ig zur
Lasten der Gesellschaft geworden sind. Bald wird
nur eine Regel g|ltig
sein, wer sein Job verloren hat, muss durch zwangsmd_ige
Euthanasie
getvtet werden. Wer nicht arbeitet, hat kein
Recht zu leben. Es ist auch
heute so.
Ich rufe euch alle auf, diesem Unfug und Unrecht
Widerstand zu leisten.
Wir haben nichts zu verlieren, weil wir schon
alles verloren haben. (1)
Photo, Jahrgang, Religion, Nationalitdt, Geschlecht,
Familienstand - alle
diese Daten m|ssen aus den Bewerbungsunterlagen
entfernt werden. Und wenn
sie Anfragen |ber solche Daten bekommen werden,
dann ist es ein Beweis
daf|r, dass schwarze Listen existieren und Menschen
zu Unrecht
diskriminiert werden. Schicken sie eine hvffliche
Gegenanfrage per Post,
wozu man solche Daten, welche mit der Beschdftigung
nichts zu tun haben,
braucht. Ziel solches Briefwechsels - handfeste
Beweise der
Diskriminierung zu bekommen, um dann die Sache
vor Gericht streitig zu
machen. (2) Es gibt kein Gesetz, welche verschreibt,
solche Angaben zu
machen. (3) Wir machen unsere eigene schwarze
Liste der bescheuerten
Arbeitgeber auf. Ungl|cklicher Mitarbeiter (anonym)
posteten in Newsgroup
folgende Text "Es wird Firma so und so (Name
der Firma, Adresse, Name des
Inhabers oder Vorstandes, Registrierungsdaten,
Web, E-Mail) angemeldet."
Grund braucht man nicht anzugeben. Jeder Jobsuchende
muss jede Firma, bei
welcher er sich bewerben mvchte, gegen diese
Liste pr|fen, in dem er nach
Name der Firm einen Such startet. Mit der eigenen
schwarzen Liste haben
sich Arbeitgeber schon fast erw|rgt, weil sie
suchen und nichts finden.
Bald wird man sich bei diesen Idioten auch nicht
bewerben. Arbeitgeber,
unsere Feinde, haben was zu verlieren. Wir dagegen
- nicht.
Unter mit der Sklaverei!
Unter mit dem Staat der L|ge und Heuchelei!
Unter mit den Sklavenhalter!
Gefunden im Forum
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07/06/08
Das Bosch Rexroth Fussballturnier-
die kleine EM fand am 07/06/08 statt
Mit folgenden Gruppenergebnissen
Gruppe A
1. Platz: BRH Lohr
2. Platz: Giesserei Lohr
Gruppe B
1. Platz: BR Witten
2. Platz: BRL Schweinfurt
Der 3. Platz wurde, wie auch in
den vergangenen Jahr, durch Elfmeterschiessen
zwischen BRL Schweinfurt und der
Giesserei Lohr ermittelt:
Gewinner war hier BRL Schweinfurt
mit 7 : 6
Das Endspiel fand zwischen BRH Lohr
: BR Witten statt.
Da der Spielstand war nach der regulären
Spielzeit noch 0: 0 betrug,
fand
ein Elfmeterschiessens statt. BRH
Lohr schlug dabei BR Witten mit 5: 4
Somit wurde BRH Lohr dieses Jahr
Rexroth-Meister !
Wir gratulieren dem Sieger und
selbstverständlich
unserem Team zum verdienten
3. Platz
Alle Angaben beruhen auf der Information
unseres Kollegen Robert Dienebier. Herzlichen Dank !
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30/05/08
Leihkeule aufgepasst!
Minusstunden auf Deinem Zeitkonto, weil die
Leihbude keine Arbeit hat?
Das darf nicht sein und ist auch nicht rechtens!
Auf den Punkt gebracht sagt die Gesetzgebung,
dass Du für unverschuldete Nichteinsatzzeiten
nicht aufkommen musst. Verstößt Deine
Leihbude gegen nebenstehende Gesetze, entgegen Deiner
Einwilligung (§ 4.5 TV BZA/DGB Abs. a),
kannst Du Dich wie alle Leiharbeiter an die Aufsichtsbehörde
(Regionaldirektion der Bundesagentur für
Arbeit) wenden und eine Überprüfung des Zeitarbeitsunternehmens
fordern.
Natürlich kann es dann sein, dass Du auf
der “Abschussliste” Deiner Firma landest, da Du damit teurer bist
als KollegInnen, die dieses “Spielchen” der Leihbuden
noch nicht durchschaut haben. Oder aus Angst vor
Arbeitslosigkeit nichts dagegen unternehmen.
Aber Angst macht’s nicht besser!
Hier hilft es nur, nicht allein dazustehen! Solidarisch
Kollegen oder die Hilfe einer Gewerkschaft können sich
auszahlen. Es ist ebenso wichtig, dem Einzelfall
gemäße Schritte zu unternehmen, wie sie sich vorher möglichst
gemeinsam zu überlegen.
Bist Du der Meinung das Deine Zeitarbeitsfirma,
trotz gegenteiliger Aussage,
Dir dieses Recht vorenthalten möchte, oder
brauchst Du Hilfe, suchst Kontakt: dann wende Dich an:
Vereinigung aller Branchen. Freie ArbeiterInnen
Union. Leipzig.
Adresse: Kolonnadenstr. 19, 04109 Leipzig • Präsenzzeit:
mittwochs 16-17 Uhr •
Tel.: 0341 2246650 • Mail: leipzig@fau.org
Das
Flugblatt zum Ausdrucken und Verteilen unter Kolleginnen und Kollegen,
findest Du hier als PDF (68 KB).
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19/05/08
McKinsey sagt: ...
Der Handel wird einen ungeahnten Boom erleben
und 800.000
neue Stellen schaffen. So wird verlautet: ,,Der
Einzelhandel bietet
Beschäftigungsmöglichkeiten für
Leute mit jeglicher Qualifikation'',
also auch für gering Qualifizierte.
Gleichzeitig stellt McKinsey aber fest, dass
die Mittelschicht bröckelt
und die konsumfernen Schichten immer mehr anwachsen.
Letzteres haben auch andere Untersuchungen auf
der Datenbasis des
Sozioökonomische Panels ergeben. Auf absehbare
Zeit ist kein
wirtschaftsbelebender Kaufrausch zu sehen, die
Kunden
sind eher in Kater-Stimmung.
Wie McKinsey auf die notwendige Wachstumsrate
von 3% kommt
ist auch schleierhaft. Und wie McKinsey darauf
kommen, dass dieses
Wachstum auch bei den Menschen im Lande ankommt
und nicht in den
internationalen Finanzkasinos herumvagabundiert
widerspricht jeder
Beobachtung der Neuzeit.
Das Wachstum für den Handel ist auf absehbare
Zeit mit einem
fetten Minus vor den Zahlen versehen. Bereits
bei utopischen
1,7% wurde der Handel Stellen abbauen, so McKinsey.
Was wird
der Handel bei -1% erst machen? Die allgemeine
Einkommensent-
wicklung und das Ansteigen der (versteckten)
Arbeitslosigkeit
lassen dies viel plausibler erscheinen. Wird
er statt Stellen
streichen gleich die gesamte Belegschaft ins
Tauchbad stecken?
Ein Mindestlohn würde den Reallohnverlust
für viele Menschen
ausgleichen und sogar für ein sattes Plus
sorgen. Das Geld
würde dann weitgehend in den Einzelhandel
gehen und dort
Arbeitsplätze schaffen. Was aber gar nicht
sein kann, da ein
Mindestlohn ja Arbeitsplätze vernichtet.
Besonders betroffen
sind die gering Qualifizierten so McKinsey. Das
ist natürlich
logisch, wenn der Einzelhandel stagniert kann
er ja auch
,,keine Beschäftigungsmöglichkeiten
für Leute mit jeglicher
Qualifikation'' schaffen.
Das alles klingt so schön verworren und esoterisch,
es muß
einfach stimmen. Und wenn nicht? Da hat McKinsey
schon einen
Verdächtigen auf Lager: ,,Die Bürokarten
haben dann einen
Strich durch die Rechnung gemacht''. Ja liebe
McKinsey, das
tun die Bürokraten vielleicht wirklich.
Schon morgen könnte
die Drogenfahndung vor Eurer Haustür stehen.
Das ist aber
alles halb so wild. Wenn Euer Laden zugemacht
wird, dann geht
Ihr einfach in den Einzelhandel, da findet Ihr
vielleicht
auch Arbeitsplätze und Entlohnung die Eurer
Qualifikationen
angemessen sind. Und vielleicht langt die Bezahlung
sogar
für die Trinkhalle um die Ecke. Da könnt
Ihr mal so richtig,
unter Euresgleichen, den Wirtschaftsfachmann
raushängen
lassen.
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20/04/08
Auch Daimler investiert nach Rumänien
...lest bitte die "alternative" - die Betriebszeitung
von Daimler Untertürkheim
download
hier
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04/04/08
PRESSESCHAU
Lohndumping von oben
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) bleibt
sich treu. Die als Speerspitze der neoliberalen Deregulierung
bekannten Richter verkündeten am Donnerstag
in Luxemburg ein Urteil, welches gravierende Auswirkungen
auf die Mindestlohndebatte in Deutschland haben
könnte. Demnach dürfen öffentliche Institutionen die Vergabe
von Aufträgen nicht von der Einhaltung gültiger
Tarifverträge oder pauschaler Lohnuntergrenzen abhängig machen.
Eine Ausnahme bilden allerdings gesetzliche Mindestlöhne,
wie sie in Deutschland in einigen
Branchen über das Entsendegesetz festgelegt
worden sind.
Den ganzen Artikel von Rainer Balcerowiak findet
Ihr unter dem folgenden Link
http://www.jungewelt.de/2008/04-04/064.php
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24/03/08
Formen der unbezahlten Arbeit
Unbezahlte Arbeit existiert in vielerlei Formen. Im Folgenden findest
Du
eine kleine Auflistung der verschiedenen Typen jener Überausbeutung:
Praktika: eigentlich als Einfühlung
bzw. Orientierung gedacht, werden Praktika häufig dazu missbraucht,
reguläre Stellen zu ersetzen, indem PraktikantInnen
übliche Arbeiten im Betriebsablauf übernehmen.
Probeschichten: eigentlich ein befristetes
Arbeitsverhältnis auf Probe, werden ProbearbeiterInnen häufig
rechtswidrig dafür ausgenutzt, kostenlos
Arbeiten für einen Betrieb zu erbringen, in der Hoffnung auf eine
Festanstellung.
Lehraufträge: Trend insbes. an den
Hochschulen, durch unbezahlte Lehrtätigkeiten Gelder einsparen.
Vor allem jungen AkademikerInnen, die sich dadurch
Vorteile für ihre Karriere erhoffen, werden dafür eingespannt.
Ehrenamtliche Tätigkeit: Trend, bezahlte
soziale bzw. öffentliche Stellen in ehrenamtliche Tätigkeit umzuwandeln,
um im Sozialhaushalt zu sparen.
Überstunden: Mehrarbeit, bei der
die vertragliche Arbeitszeit überschritten wird; ist eigentlich zu
vergüten,
erfolgt sie durch technische Kniffe der Chefs
und Ahnungslosigkeit der ArbeiternehmerInnen sehr häufig unbezahlt.
Schulungen: vom Betrieb verlangte Fortbildungsmaßnahmen;
sind eigentlich zu vergüten, weil sie
z.B. mit Freizeitausfall verbunden sind, oftmals
aber unbezahlt, weil Ahnungslosigkeit der ArbeitnehmerInnen
ausgenutzt oder auf sie Druck ausgeübt wird.
Lohnvorenthaltung: das klassische Problem,
dass der Arbeitergeber geleistete Arbeitszeiten nicht vergütet,
für die den ArbeitnehmerInnen rechtmäßig
Lohn zusteht, seien es ganze Gehälter die vorenthalten oder gewisse
Arbeitsstunden bzw. -leistungen, die nicht anerkannt
werden.
(Die Liste ist sicherlich noch ausbaufähig.)
Zu berücksichtigen ist, dass unbezahlte Arbeit
nicht erst dann vorliegt, wenn kein Euro und kein Cent für geleistete
Arbeit
ausgezahlt werden. Oftmals sind Entlohnungen
eher symbolischer Art und gleichen mehr einem Almosen.
Eine Praktikantin, die z.B. eine Aufwandsentschädigung
von 100 Euro für einen Monat Arbeit enthält, kann getrost als
unbezahlte Arbeiterin begriffen werden. Ebenso
ein Azubi, der z.B. 400 Euro im Monat erhält und 39,5 Stunden die
Woche arbeitet (Überstunden nicht mit berechnet!).
Letzteres bedeutet eine stundenbezogene Vergütung von weniger als
2,50 Euro.
Zum einen kann dies kaum als „Lohn“ bezeichnet
werden. Zum anderen entspräche dies, setzte man einen Stundenmindestlohn
von,
sagen wir mal, 5 Euro (um niedrig zu rechnen)
voraus, jeden Monat einer Gesamtzahl von 80 unbezahlter Arbeitsstunden.
Ein ähnliches Problem ergibt sich mit den
Ein-Euro-Jobs, die unseres Erachtens ebenso schon mehr in den Bereich der
unbezahlten Arbeit als in den Bereich der Billigarbeit
gehören. Dennoch wollen wir die Ein-Euro-Jobs, die mit Sicherheit
noch
mal ein ganz anderes und tückischeres Problem
darstellen, nicht in den Rahmen der Kampagne stellen.
mehr dazu hier:
http://www.fau.org/static/keine-arbeit-ohne-lohn/
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17/03/08
Ist
die Linke verfassungsfeindlich?
Geschichte der Linken in kurz
SED ( Sozialistische Einheitspartei Deutschlands
) in der DDR ( 1949-1989 )
Danach am 16 Juni 2007 WASG mit PDS
( SED ) Zusammenschluss zur Linken
( ca 40% der Linken sind SED/KPD Funktionäre
)
Bayerns Innenminister Herrmann warnt daher vor
einer Verharmlosung der „verfassungsfeindlichen Bestrebungen
der Linkspartei“. Er sieht in der Partei eine
Bedrohung.
Joachim Herrmann (CSU) erklärte am Montag
in München bei der Vorstellung des bayerischen
Verfassungsschutzberichts 2007, die Linkspartei
sei eine „erhebliche Bedrohung“ für die freiheitlich-demokratische
Grundordnung. Auch wenn die Linke, anders als
die rechtsextreme NPD „nicht aggressiv kämpferisch“ auftrete,
sei sie langfristig betrachtet als „SED in anderem
Gewand“ unverändert gefährlich
Herrmann forderte einen klaren Abgrenzungskurs:
„Wer hier über eine parlamentarische Zusammenarbeit auch nur
nachdenkt, unterstützt Verfassungsfeinde
in ihren Zielen.“ Der Minister verwies darauf, dass die Linke bei den
Kommunalwahlen in Bayern 42 Mandate erringen
konnte. Die Bürger müssten deshalb durch den Verfassungsschutz
über den wahren Charakter der Partei aufgeklärt
werden.
soweit FOCUS online
in den Forum steht u. a. folgendes
Die Linke ist die Deflorationsphantasie eines
billigen Rotstaates, der weder Zukunft noch Freiheit bietet.
Die Linke ist verfassungsfeindlich. Das ist nicht
das Problem, schließlich ist jede oppositionelle
Partei verfassungsfeindlich, man möchte
nämlich die sozialdemokratische BRD abschaffen.
Das ist eher für eine Normalreaktion der
Linken.
Vielmehr ist das Schlimme daran, dass man versucht
die Bürger mit Träumereien und Billigargumenten
anzusprechen, damit der letzte Müll an Staat
und Volk gar verloren geht.
Die Linke wird deshalb niemals bestehen, weil
sie weder sozialistisch noch völkisch sind.
1933 hat das deutsche Volk mehrheitlich
für die NSDAP gestimmt, wir hatten auch eine Demokratie
zu diesem Zeitpunkt! Jetzt will man erzählen,
dass wir einfach so den Dingen freien Lauf lassen sollen.
Wir haben gerade aus diesem Grund eine Verfassung
in unserem Grundgesetz niedergeschrieben,
warum sollten wir dann nicht auch versuchen,
extremistische Parteien zu verbieten.
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15/03/08
»Das kann auch der Linkspartei
passieren«
Erinnerung an Weg der Grünen. Aktivisten
der Friedensbewegung
kennen Mechanismen des Parlamentarismus. Gespräch
mit Gernot Lennert
Interview: Gitta Düperthal
Gernot Lennert engagiert sich seit 1976 in der
Deutschen Friedensgesellschaft –
Vereinigte Kriegsdienstgegnerinnen (DFG-VK),
und ist seit 1994 Geschäftsführer des Landesverbands Hessen
Erhoffen Sie sich durch den Einzug der Partei
Die Linke in den Hessischen Landtag neuen Schwung für die
außerparlamentarische Bewegung? Deren Fraktionsvorsitzender
Willi van Ooyen ist ja einer der maßgeblichen
Friedensaktivisten.
Sicherlich könnte es einen Aufschwung geben,
weil Willi van Ooyens Funktion als Ostermarschkoordinator
in den Medien häufig erwähnt wird.
Damit werden die Ostermärsche stärker als in den vergangenen
Jahren ins
Bewußtsein gebracht. Genauso gut könnte
aber ein gegenteiliger Effekt eintreten:
Wenn Aktive der Friedensbewegung ihren Schwerpunkt
in die Parlamentsarbeit verlagern, haben sie weniger Zeit
für die außerparlamentarische Bewegung.
Bei einigen könnte sich zudem Gewöhnung
an eine Stellvertreterpolitik einschleichen. Sie sagen sich:
Wir haben ja Die Linke gewählt – wozu sollen
wir selbst noch auf die Straße gehen...
Das sind keine Spekulationen, sondern Erfahrungen,
die soziale Bewegungen mit den Grünen gemacht haben.
Welche waren das?
Die Arbeit in den Parlamenten hat viele Kräfte
abgezogen. Ich möchte ein Beispiel schildern:
Ich traf einen Friedensaktivisten mit einem riesigen
Blumenstrauß und fragte, was er damit vorhat.
Als stellvertretender Ortsvorsteher ging er der
Aufgabe nach, älteren Damen mit hohen runden Geburtstagen
zu gratulieren.
So ging Zeit verloren, die er für die Friedensarbeit
hätte verwenden können. Entscheidender war allerdings die
inhaltliche Wandlung der Grünen in den 90er
Jahren: von einer Friedenspartei zur Kriegspartei. Das fing damit an,
daß damals noch eine Minderheit der Grünen
begann, über sogenannte humanitäre Interventionen nachzudenken.
Der Bruch mit der Friedensbewegung kam spätestens
mit dem Kosovo-Krieg. Das hat uns personell
und organisatorisch geschwächt.
Sind die Organisationen heute wieder stärker?
Ja. In den 90er Jahren war die Friedensbewegung
quantitativ sehr geschrumpft. Viele dachten, es sei nicht mehr
notwendig, sich für den Frieden einzusetzen.
Dann kamen der Kosovokrieg, der Krieg in Afghanistan und der zweite
Irak-Krieg. Seitdem engagieren sich wieder mehr
Menschen in der Friedensbewegung. Aber es macht sich bemerkbar,
daß die Grünen als Partei sich nicht
mehr beteiligen, ähnliches gilt für große Teile der SPD.
Ist von der Linken eine ebensolche Entwicklung
zu befürchten?
Als Friedensbewegung müssen wir uns bewußt
sein, daß Parteien prinzipiell nicht pazifistisch und antimilitaristisch
sind.
Ihr Ziel ist politische Macht. Für diese
entscheiden sich Parteien aller bisherigen Erfahrung nach, wenn sie sich
im
Konfliktfall zwischen Machtinteressen und ihrer
pazifistischen Überzeugung befinden. Ausschlaggebnd ist ihr
Verhältnis zu Staat und Militär. Je
mehr sich eine Partei mit beidem identifiziert, desto eher ist sie geneigt,
militärische
Gewalt für ihre eigenen Interessen einzusetzen.
Ein eindrucksvolles Beispiel sind die Grünen.
Bei ihrer Gründung waren sie gewaltfrei und systemkritisch.
Je staatstragender sie wurden, desto mehr haben
sie Militär und Krieg als Instrument der Politik akzeptiert.
Genau dasselbe kann auch der Linken passieren.

Um welche Themen geht es in Hessen?
Der Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan steht
an der Spitze der Forderungen, in Frankfurt und anderswo.
Über das tagespolitisch Aktuelle hinaus
fordern wir auch eine Bundesrepublik ohne Armee und die Abschaffung
aller Kriegs- und Zwangdienste. Und: Wir lehnen
die Verlegung des europäischen Hauptquartiers der US-Armee nach
Wiesbaden ab.
Drohen die Ostermärsche zum historischen
Reflex zu verkommen? Machen junge Leute überhaupt noch mit?
Ich kann mich gut an die Zeiten erinnern, in
denen wir uns fragten, wie wir bloß ältere Menschen gewinnen
könnten.
Mittlerweile stellt sich die Frage umgekehrt.
Im Vergleich zu früher sind weniger Jugendliche politisch organisiert.
Und diesen erscheinen andere Politikfelder attraktiver,
beispielsweise die Globalisierungskritik.
Allerdings haben gerade die Proteste gegen den
G-8-Gipfel, bei denen wir uns als DFG-VK sehr engagiert haben,
gezeigt,daß sich diese Themen überlappen.
Quelle: www.jungewelt.de
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05/03/08
Die Überstunden GmbH
Es geht - wie immer in der BRD GmbH - um Gewinnmaximierung
und Spaltung.
Es war der Dichter Kurt Tucholsky, der da einst
schrieb "Man kann gar nicht so viel essen,
wie man kotzen möchte". Sicherlich hat er
das in einem anderen Zusammenhang gemeint,
aber dennoch ist der Spruch sehr gut auf die
heutige Situation anwendbar.
Die Politik ist an allem schuld! An der Arbeitslosigkeit,
an der Verarmung, an allem anderen Unbill,
mit dem man sich täglich mehr herumschlagen
muss. Beispielsweise mit der Angst um den Arbeitsplatz.
Was tut man nicht alles, um nicht in das Heer
der Arbeitslosen eingegliedert zu werden!
Man schiebt Überstunden ohne Ende und bekommt
die nicht einmal mehr bezahlt! Man macht monatelange
"Praktika" ohne Bezahlung, nur um morgens aus
dem Haus gehen zu können, um dem Nachbarn damit zu
suggerieren, man habe - im Gegensatz zu ihm -
einen Arbeitsplatz!
Und nun sollen wir Mitleid empfinden. Mitleid
mit den armen, armen Arbeitnehmern die die schwere Last der
Überstunden - und die auch noch grösstenteils
unbezahlt - auf sich nehmen! Weshalb sollte man mit solchen,
fast schon kriminellen Elementen Mitleid haben?
Man hat schliesslich auch mit Dieben, Räubern und Betrügern
kein Mitleid, also wieso mit Saboteuren?
Einige Systemblättchen berichten heute über
eine neue Statistik, die auf der einen Seite Selbstmitleid
produzieren, und auf der anderen Seite Hass schaffen
wollen. Selbstmitleid, weil man ja ach so gestresst ist und
kaum noch Freizeit hat, und Hass auf all die
ALG2-Sozialschmarotzer, die man mit seiner Hände Arbeit am
Leben erhält. Drei Milliarden(!) Überstunden
haben die sich selbst bedauernden BRD-Arbeitsplatzsaboteure
in nur einem Jahr geleistet. Zu Tränen gerührt,
ob ihres so phantastischen Arbeitseinsatzes.
Drei Milliarden Stunden, das wären über
den Daumen gepeilt rund 17 Millionen Arbeitsplätze für "nur"
knapp
4 Millionen Arbeitssuchende! Es ist eine fade,
faule und selbstgefdllige Ausrede, dass es angeblich keine Facharbeiter
gäbe und die Überstunden ja ach so
erforderlich sind, weil man ja sooooo unersetzlich ist, und keiner in der
Lage ist
so einen tollen "Job" zu machen, wie man selbst.
Alleine acht Überstunden vernichten einen Arbeitstag für einen
Arbeitssuchenden!
Jeder rechne sich selber aus, wieviele Arbeitspldtze
er in den vergangenen Monaten - wenn nicht vernichtet -
so doch zumindest verhindert hat! Solange es
diese Überstundengeier gibt, wird keiner dieser "Arbeitgeber"
einen Gedanken daran verschwenden, eine andere
Arbeitskraft einzuarbeiten, eine Fachkraft auszubilden.
Und so sind diese ach so zu bedauernden Überstundenschieber
die wahren Arbeits- und Ausbildungsplatzvernichter!
Und der BRD-Überstundengeier fühlt sich
auch noch gebauchpinselt, wenn er in seinem schwindenden Freundeskreis
berichten kann, wie "fertig" er doch durch die
immer knapper werdende Freizeit wäre, und dass die Sozialschmarotzer
doch die Schuld an seinem grausamen Los tragen.
Bis er ausgebrannt in der Ecke liegt und letztendlich
doch den befürchteten Gang zum Arbeitsamt,
oder besser gleich in die Grube antreten darf.
Der Überstundenschieber ist ein noch schlimmeres
"Kameradenschwein" als der Streikbrecher,
ist doch seine Sabotage um so nachhaltiger.
Nein, nicht die ALG2-Empfdnger tragen die "Schuld"
an der Misere. Es sind diejenigen, die kurzsichtig,
egoistisch und vielleicht sogar
in falsch verstandenem Pflichtgef|hl mit Stolz
auf die von ihnen betriebene Arbeitsplatzvernichtung in Form von -
meist unbezahlten
- Überstunden blicken und mit Milliarden
unbezahlter Überstunden dafür sorgen, dass der Nachbar keinen
Arbeitsplatz mehr bekommt.
Danke, liebe Überstundenschieber, seit nur
weiter so stolz darauf, der BRD-Politik so artig zur Hand zu gehen!
...gefunden im Forum
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15/02/08
Hartz IV: Speiseplan nach Thilo
Sarrazin
Der Berliner Finanzsenator stellt seine Vorstellung
von einem Speiseplan für Arbeitslosengeld II Empfänger vor
Reicht der ALG II Regelsatz zum "täglich
Brot"?
Der Berliner Finanzsenator stellt seine Vorstellung
von einem Speiseplan für Arbeitslosengeld II Empfänger vor
Der Berliner Finananzsenator, Thilo Sarrazin (SPD),
stellt einen völlig unzureichenden Speiseplan für Hartz IV
Empfänger vor. Demnach sollen die Betroffenen
mit rund 4 Euro am Tag auskommen. Wenn es nach Sarrazin
gehen sollte, so würden es beispielsweise
zum Frühstück zwei Brötchen, Marmelade, eine Scheibe Käse,
einen Apfel, ein Glas Saft sowie zwei Tassen
Tee geben. Man könne, so Sarrazin gegenüber der Tageszeitung
"Die Welt" sich "vom Transfereinkommen vollständig,
gesund und wertstoffreich ernähren".
Zum Mittagessen soll es im "Hartz IV Haushalt"
eine Bratwurst für 38 Cent mit 150 Gramm Sauerkraut
für 12 Cent und Kartoffelbrei für 25
Cent plus Gewürze und Öl für 20 Cent geben. Pro Tag sieht
der
ALG II Regelsatz genau 4,25 Euro für Essen
vor. Für die Ernährung stehen monatlich 113,57 Euro zur Verfügung.
Insgesamt komme jedoch der Berliner Finanzsenator
auf einen Tagessatz zwischen 3,76 Euro und 3,98 Euro.
Für ihn sei dieser Tagessatz für Sozialleistungsempfänger
völlig ausreichend. So könnte doch der Finanzsenator
mit guten Beispiel vorran gehen und sich in Zukunft
nur noch von Fast Food ernähren.
Dann klappts auch besser mit den (Ver-) Rechnungen.
Gefunden auf www.gegen-hartz.de
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12/02/08
Nokia schweigt zu Plänen in
Rumänien ( Cluj ).
von dpa
Es war eine eigenartige Veranstaltung, zu der
der weltgrößte Handy-Hersteller Nokia die Weltpresse
am Montag ins siebenbürgische Jucu eingeladen
hatte.
Zur Feier des Produktionsbeginns im rumänischen
Nokia-Werk hatten Beobachter gehofft, vom Nokia
Vizepräsidenten Juha Putkiranta zu erfahren,
wieviel billiger das Bauen von Handys hier ist im Vergleich
zu Bochum. Welche Profiterwartung damit verbunden
ist und wieviel die Arbeiter verdienen.
Doch der Herr aus Helsinki weigerte sich strikt,
derartige Zahlen zu nennen.
Nur soviel verriet Putkiranta: 350 Arbeiter setzen
derzeit in Jucu die Fertigteile zusammen.
Bis 2009 sollen es zehnmal mehr werden. Schon
bis Ende dieses Jahres soll die jetzt stehende
Fabrikhalle zu ihrer endgültigen Größe
erweitert werden. Um wieviel Tausend Quadratmeter es geht,
bleibt ein Betriebsgeheimnis.
Fest steht: Nokia hat 90 Hektar eines insgesamt
159 Hektar großen Industrieparks gepachtet.
Putkiranta hofft, dass sich baldmöglichst
drei bis fünf Nokia-Zulieferer dort niederlassen, damit die
Produktionskosten noch schneller und tiefer sinken.
Nokia muss 30 Jahre lang keine Immobiliensteuer
bezahlen.
Der Nokia-Slogan "Connecting People" ("Leute verbinden")
hatte einen bitteren Beigeschmack.
Vorarbeiter und uniformierte Aufpasser bemühten
sich, jeden Kontakt der Presse mit den Arbeitern zu
unterbinden. Es ging offenbar darum zu verhindern,
dass diese über
ihre Löhne sprechen. Journalisten, die bei
der Werkseröffnung dennoch Arbeiter ansprachen, bekamen
von diesen keinerlei Antwort auf noch so harmlose
Fragen nach Herkunft und früherem Beruf.
Es wurde bekannt, dass Nokia den Facharbeitern
umgerechnet rund 200 Euro bezahlt.
Dies ist weniger als die Hälfte eines rumänischen
Durchschnittsgehalts. Im Raum Cluj aber verdienen etwa
Arbeiter in Textil- und Schuhfabriken, die in
Cluj mehrfach vorhanden sind, nur etwa 100 Euro pro Monat.
Nokia hat angeblich angedeutet, in der Fabrik
keine gewerkschaftliche Organisation zu wünschen.
Dennoch will der große rumänische
Gewerkschaftsbund Cartel Alfa in der Nokia-Fabrik eine
Basisorganisation gründen. Grigore Pop,
Präsident von Cartel Alfa, will Nokia einen Tarifvertrag vorlegen.
Es gehe ihm auch darum, in Jucu "Situationen
wie in Bochum" vorzubeugen. Für so manchen armen
Bauern aus Jucu und Umgebung ist allerdings auch
der Nokia- Niedriglohn vorerst noch ein Geschenk
des Himmels.
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01/02/08
Neue Düsseldorfer Tabelle
2008
Ab Januar 2008 gelten in Deutschland einheitliche
Unterhaltssätze für Trennungskinder.
Von der Abschaffung der Unterschiede zwischen
alten und neuen Bundesländern profitieren insbesondere
die Kinder in den neuen Bundesländern. Dementsprechend
gibt es auch eine neue Düsseldorfer Tabelle.
Richter verwenden diese "Leitlinie" für
den Regelfall, um eine in Unterhaltsfragen möglichst einheitliche
Rechtsprechung zu erreichen.
Download
der Tabelle als pdf-Datei
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28/01/08
Wildwest überall
Nokia in Bochum, Continental in Mexiko:
Betriebsschließungen aus Profitgründen
sind keine Domäne ausländischer »Heuschrecken«
Über die angekündigte Schließung
des Nokia-Werkes in Bochum ist ganz Deutschland empört:
Regierung und Parteien, die Presse und natürlich
Gewerkschaften. Die Empörung ist berechtigt,
wenn auch bei einigen scheinheilig. Vielen ist
bange um den »Standort Deutschland«, andere sorgen sich
um die Qualität der »deutschen Facharbeit«,
wieder andere mahnen vor Kriminalität und Unsicherheit in
Rumänien und empören sich über
das unpatriotische Verhalten »der Finnen«. IG-Metall-Chef Berthold
Huber
sagte bei der Demo am 22. Januar in Bochum: »Nokia
hat den Bochumer Beschäftigten nicht die Pistole auf die
Brust gesetzt –der Konzernvorstand hat gleich
geschossen. Das ist Wild-West-Kapitalismus. Das haben wir in
Deutschland so noch nicht erlebt.« Doch
das Gedächtnis der meisten Menschen in unserem Lande ist nicht so
schlecht,
daß sie Siemens und die Deutsche Bank vergessen
hätten. Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland haben zur
Genüge Jobs vernichtet, man denke nur an
die Bahn, die ihre Belegschaft auf 180000 Beschäftigte halbiert, an
BMW,
das den Abbau von 8000 Jobs angekündigt
hat. Auch Opel, Ford, Daimler und VW vernichteten in den vergangenen
Jahren Zehntausende Arbeitsplätze.
....weiter
zu dem interessanten Bericht von Stephan Krull
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12/01/08
Warten auf den Lottogewinn
Mobbing am Arbeitsplatz
von Sybille Haas
Jeder achte Arbeitnehmer wurde in seinem derzeitigen
Job schon einmal Opfer von Schikanen und Intrigen.
Das schadet auch den Unternehmen: Gemobbte sind
häufiger krank und weniger motiviert.
Klatsch und Tratsch, Streit unter Kollegen oder
die ungeschickte Bemerkung eines Vorgesetzten -
für sich genommen und als Ausnahme sind
solche Handlungen noch kein Mobbing. Dazu werden sie aber,
wenn sie sich systematisch und für längere
Zeit gegen einen bestimmten Mitarbeiter richten und das Ziel haben,
ihn herabzuwürdigen, zu verletzen oder aus
der Gruppe auszugrenzen. Dies ist eine inzwischen gängige
Darstellung von Mobbing, die man auf vielen Internetseiten
zum Thema findet.
Dennoch: Mobbing (zu Deutsch: anpöbeln) ist
nach wie vor nicht klar umrissen.
Was der eine als Schikane empfindet, stempelt
ein anderer als "der X hat heute einen schlechten Tag" ab.
Wenn Gespräche verstummen, sobald man sich
den Kollegen nähert, geht es vielleicht um das eigene
Geburtstagsgeschenk und nicht um lästerliches
Geschwätz. Nicht alles also, was nach Mobbing aussieht,
ist es auch. Doch es gibt Vorfälle, die
muss sich keiner gefallen lassen. Das Bundesarbeitsgericht hat im vergangenen
Jahr den Anspruch auf Schmerzensgeld eines Arbeitnehmers
bejaht. Ein Oberarzt hatte geklagt, weil er durch seinen
Chef fachlich herabgewürdigt und deshalb
psychisch krank wurde.
Weiterlesen ?
Den gesammten Artikel gibt es bei der Süddeutschen
Zeitung
hier
gehts lang
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21/12/07
Boom im Inland endet für Maschinenbau
Die deutschen Maschinenbauer rechnen 2008 im Inland
mit einem Auslaufen des Auftragsbooms.
"Der Nachholbedarf bei den Investitionen ist
in der deutschen Wirtschaft kleiner geworden",
schreibt der Chefvolkswirt des Maschinenbauverbands
VDMA, Ralph Wiechers, in einer aktuellen Studie.
Die Prognose für die Ausrüstungsinvestitionen
liege bei plus fünf Prozent nach voraussichtlich zehn Prozent
in diesem Jahr. Einen kräftigeren Schub
erhoffen sich die Maschinenbauer hingegen aus dem Ausland -
vor allem dank der starken Nachfrage aus Schwellenländern
wie etwa China. Insgesamt werde die deutsche
Maschinenproduktion 2008 voraussichtlich um fünf
Prozent steigen, bekräftigte Wiechers daher frühere Aussagen.
Wenn sich diese Vorhersage erfüllt, hätte
die Branche ihr Produktionsniveau seit 2003 insgesamt um fast 40 %
erhöht. Eine derart dynamische Entwicklung
gab es nach Angaben des Verbandes zuletzt in den deutschen
Wirtschaftswunderjahren zwischen 1958 und 1962,
als sich das Plus auf rund 48 Prozent summierte.
"Das Jahr 2008 ist für uns ein klarer Durchlaufposten
- wir schauen schon eher auf 2009", sagte
VDMA-Hauptgeschäftsführer Hannes Hesse
in Frankfurt. Insbesondere das erste Quartal wird nach
Angaben des Branchenverbands aufgrund des hohen
Auftragsbestandes noch einmal recht stark ausfallen.
Danach könne das Wachstum jedoch aufgrund
weltwirtschaftlicher Risiken wie etwa der US-Hypothekenkrise
an Schwung verlieren, ergänzte Wiechers.
Der VDMA ist jedoch für seine konservativen
Prognosen bekannt: Für dieses Jahr sagte der Verband zunächst
nur
ein Produktionsplus von zwei Prozent voraus,
korrigierte diese Vorhersage dann aber auf fünf, wenig später
auf 9 %
und erwartet nun elf Prozent. "Wir liegen jetzt
gut in diesem Korridor", sagte Wiechers. Per Ende Oktober sei ein
Produktionsplus von 11,6 Prozent zu verzeichnen.
Damit wird Deutschland unter den größten europäischen
Maschinenbaunationen 2007 das Land mit der höchsten
Wachstumsrate sein. Denn europaweit wird die Produktion
durchschnittlich nur um acht Prozent zulegen.
Kapazitätsengpässe zurzeit nicht
das Hauptproblem
Keine Entspannung ist bisher bei der Auslastung
der Produktionsanlagen in Sicht. "Im September wurden sie zu 92 %
genutzt - das liegt deutlich über dem betriebswirtschaftlichen
Optimum", sagte Wiechers. Im März erreichte die Auslastung
sogar 93 %- den höchsten Wert seit den 70er-Jahren.
Das langjährige Mittel in der Branche beträgt hingegen nur 85
%..
Doch Kapazitätsengpässe sind zurzeit
nicht das Hauptproblem. Nahezu jeder vierte deutsche Maschinenbauer klagt
über
Materialknappheit, jeder fünfte nennt den
Arbeitskräftemangel als Hauptgrund für Produktionsbehinderungen.
Zeitarbeiter inzwischen unverzichtbar
Dabei hat der Maschinenbau in diesem Jahr so viele
Stellen geschaffen wie kein anderer Industriezweig in Deutschland.
Per Oktober stieg die Zahl der Beschäftigten
um 47.000 auf 931.000. Diese Entwicklung werde sich so allerdings vorerst
nicht wiederholen lassen. "Für das kommende
Jahr werden eher gut 10.000 zusätzliche Arbeitskräfte benötigt",
sagte Wiechers.
Unverzichtbar sind für die meisten Maschinenbauer
inzwischen Zeitarbeiter. Nur 16 Prozent von insgesamt
mehr als 250 Unternehmen, die an einer Umfrage
des VDMA teilnahmen, verzichten darauf. Der Anteil an der
Gesamtbeschäftigtenzahl liegt inzwischen
bei knapp fünf Prozent. "Damit ist der Maschinenbau eine der Branchen,
die Zeitarbeit sehr intensiv nutzen", sagte Wiechers.
80 Prozent der Unternehmen gaben an, Zeitarbeiter
in den letzten beiden Jahren auch übernommen zu haben.
von Kirsten Bialdiga (Frankfurt)
Quelle: ftd.de
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11/12/07
Arbeit und Recht in China
Am 1. Januar tritt in China das erste Arbeitsvertragsgesetz
in Kraft.
Ab dann hat dort jeder Arbeiter Recht auf einen
Arbeitsvertrag.
Damit will die KP-Führung der entstehenden
Arbeiterbewegung zuvorkommen -
die aber lässt sich nicht mehr aufhalten.
Aus Metropolen wie Shenzhen in Südchina
wird fast täglich von Streiks berichtet.
Die Rahmenbedingungen für die Forderungen
der Arbeiter sind günstig.
Vor allem in den boomenden Küstenprovinzen
herrscht so großer Arbeitskräftemangel,
dass mittlerweile die Löhne schneller steigen
als das Wirtschaftswachstum.
Allein im ersten Halbjahr 2007 wuchs das Einkommen
von Industriearbeitern um 14,2 Prozent,
während die Wirtschaft 11,5 Prozent zulegte.
Besonders die Niedriglöhne ziehen an:
Nach Schätzungen der Peking-Universität
stiegen sie in den letzten zwei Jahren um rund 40 Prozent.
Das stärkt das Selbstbewusstsein der zuletzt
als Verlierer des chinesischen Wirtschaftsbooms geltenden Arbeiterschaft
-
immer öfter treten sie für ihre Rechte
in den Ausstand.
Mit den Streiks nimmt auch die Härte der
Konflikte zu. Am 20. November wurde
der Shenzhener Arbeiterführer Huang Qing-nan
niedergestochen und schwer verletzt.
Das von ihm aufgebaute Dagongzhe-Wanderarbeiterzentrum
wurde ebenfalls angegriffen,
offenbar von gedungenen Schlägern.
Auch derartige Vorkommnisse will Peking mit dem
neuen Arbeitsvertragsgesetz künftig verhindern.
GEORG BLUME
Quelle: taz.de
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04/12/07
Millionen Deutsche verdienen zu
wenig zum Leben
Arm trotz Arbeitsplatz: Immer weniger Menschen
in Deutschland können allein vom Lohn ihrer Arbeit
leben. Die Zahl derer, die deshalb auf das Arbeitslosengeld
II angewiesen sind, geht nach Berechnungen
von Arbeitsmarktforschern in die Millionen.
Allein zwischen 2005 und Januar 2007 sei die Zahl
der "Aufstocker" um 420.000 auf rund 1,3 Millionen gestiegen,
geht aus einer am Montag veröffentlichten
Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.
Bedürftigkeit trotz Erwerbsarbeit sei jedoch
häufig nur ein vorübergehender Zustand, stellen die Autoren der
Studie fest.
Am leichtesten gelingt Alleinstehenden mit Vollzeitjob
der Absprung aus der Hilfebedürftigkeit. Dagegen blieben
geringfügig Beschäftigte und Familien
relativ lange im Leistungsbezug.
Über das ganze Jahr 2005 betrachtet hatten
rund 2,1 Millionen Personen zumindest für kurze Zeit zusätzlich
zu ihrem Lohn Arbeitslosengeld II oder andere
finanzielle Hilfen erhalten. "Bei der Mehrheit der dauerhaften
Aufstocker ist das Einkommen aus Minijobs und
Teilzeitbeschäftigung eher eine Ergänzung zu den Leistungen
als umgekehrt", schreiben die Arbeitsmarktforscher.
Neben Kurzarbeit oder Zeit- und Saisonarbeit führe
oft auch der Jobverlust des Partners dazu, dass Beschäftigte
zu "Aufstockern" würden, heißt es
in der Studie. Ein Teil der Betroffenen beantrage auch Hartz IV,
um von hohen Unterkunftskosten entlastet zu werden.
Bei Hartz-IV-Betroffenen kommen die Jobcenter für
Miete und Heizkosten auf. Die Regelung löste
das frühere Wohngeld ab, das früher auch ohne Sozialhilfebezug
gewährt worden war
Quelle: Financial Times Deutschland
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29/11/07
Kein Mitbestimmungsrecht bei Pausenvergütung
Die Entscheidung über die Entlohnung von
Raucherpausen liegt allein beim Arbeitgeber.
Ein Mitbestimmungsrecht des Betriebrates liegt
nicht vor.
Das hat nun das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein
entschieden (Az.: 10 Sa 1684/06).
Im vorliegenden Fall konnten sich Arbeitgeber
und Betriebsrat nicht auf eine Regelung zum
betrieblichen Raucherschutz einigen.
Die daraufhin einberufene Einigungsstelle legte
fest, an welchen Orten auf dem Betriebsgelände
noch geraucht werden darf.
Sie legte auch fest, dass sich die Mitarbeiter
für ihre Raucherpause nicht ausstempeln müssen.
Der Arbeitgeber wollte den rauchenden Mitarbeitern
die zusätzlichen Pausen
jedoch trotzdem nicht bezahlen und ließ
den Spruch der Einigungsstelle gerichtlich.
Die Richter entschieden im Sinne des Arbeitgebers.
Ein Mitbestimmungsrecht des Betriebsrates hinsichtlich
der Vergütung von Pausen bestehe nicht.
Da die Regelungskompetenz von Einigungsstellen
gem. § 87 BetrVG nur so weit reiche
wie das Mitspracherecht der Arbeitnehmervertretung
sei die getroffene Regelung zur Vergütung unwirksam.
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22/11/07
Zuwachs für die "LINKE" ?
Gabriele Paili gab bekannt, dass sie die CSU verlassen
will.
Sie reiht sich ein in eine lange Liste "fahnenflüchtiger"
Politker.
Hier einige prominente Beispiele:
- Günter Vergeugen wechselte von FDP in die
SPD
- Terroristenanwalt Oskar Schily von den Grünen
( bei denen er Gründungsmitglied war ) in die SPD
- Oskar Lafontaine von der SPD in die "Linke"
- Barbara Spaniol zieht die "Linke" den Grünen
vor.
- Ulla Schmidt vom KBW* in die SPD
Das gab´s schon immer: Ein paar Namen aus
der Geschichte:
- Erich Mende kam über die FDP in die CDU.
- Ernst Reuter von der KPD in die SPD
- Heinz Starke flüchtete ebenfalls, nämlich
von der FDP in die CSU.
- Siegfried Zoglmann ( der gründete die
Deutsche Union und war Mitglied der WaffenSS ),
hielt es vie der FDP nicht mehr
aus und wurde CSUler
- Ewald Bucher wechselte von der NSDAP zur FDP
und dann zur CDU.
- Ingrid Matthäus-Maier von der FDP in die
SPD.
- Gustav Heinemanns ist auch sehr interessant.
Er begann in der CDU und kam über
eine eigene Partei schließlich zur SPD.
Mal sehen wohin es Gabriele Pauli verschlägt
!
* KBW = Kommunistischer Bund Westdeutschland
Aus dem KBW entstammen auch:
Ursula Lötzer (Linkspartei.PDS), Winfried
Nachtwei und Krista Sager (beide Bündnis 90/Die Grünen).
Zum KBW:
Ideologisch stand er dem Maoismus nahe und sympathisierte
mit Regimen wie der Volksrepublik China,
Albanien oder Kambodscha unter Pol Pot. Der ugandische
Diktator Idi Amin galt im KBW als ein
fortschrittlicher Staatschef.
Zugleich wurden viele eigentliche Freiheits-
und Emanzipationsbewegungen vom KBW aktiv unterstützt,
z.B. der African National Congress (ANC) in Südafrika,
aber auch der sich später als totalitärer Diktator
erweisende Robert Mugabe in Zimbabwe.
Interessanterweise gehörte auch Reinhard
Bütikofer, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen,
Hans-Jörg Hager, Vorstandsvorsitzender der
Schenker Deutschland AG,
Eberhard Kempf, Aufsichtsratsmitglied bei SAP
dem KBW an.
Die Diskussion im Forum ist eröffnet !
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16/11/07
Unsere Politiker im "Ruhestand"
Was tun sie heute ?
Unser Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder wechselte
in den Aufsichtsratsvorsitz der deutsch-russischen
Gesellschaft für Bau und Betrieb der Ostsee-Gaspipeline
NEGP, heute Nord Stream.
Otto Schily ( SPD ), der als Innenminister die
Einführung biometrischer Daten in Ausweispapieren durchsetzte,
versieht seinen Dienst nach seinem Ausscheiden
aus der Regierung Aufsichtsratsmitglied bei der
Biometric Systems AG ( hier ruht sein Amt
seit Mai 2007 ) und der Safe ID Solutions AG..
Beides Unternehmen, die biometrische Anwendungen
herstellen.
Man beachte die Biografie eines Otto Schily (
Stichwort RAF ). Vom Paulus zum Saulus !
Ähnlich delikat die weitere Karriere von
Wolfgang Clement ( SPD ), der als Wirtschaftsminister
zwischen 2002 und 2005 u. a. für Hartz I
bis IV als auch den Abbau von Regulierungen bei der Leiharbeit
Mitverantwortung trug.
Nicht einmal ein Jahr nach der Bundestagswahl
übernahm er den Aufsichtsratsvorsitz bei der Zeitarbeitsfirma
»Deutsche Industrie Service AG« und
wurde nach deren Übernahme durch Adecco zum Chef des firmeneigenen
Think Tanks »Adecco Institut zur Erforschung
der Arbeit«.
Fast schon erheiternd ist der Fall Matthias Berninger,
der als Staatssekretär für die Grünen im Ministerium für
Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft
u. a. mit der Frage der »globalen Übergewichtsepidemie«
beschäftigt war. Er wechselte ausgerechnet
in die Europazentrale des US-Süßwarenkonzerns Mars.
Grünen-Fraktionschef Rezzo Schlauch sitzt
seit Oktober 2005 im Beirat des Energiekonzerns EnBW;
der zur Hälfte dem französischen Atomkonzern
EdF gehört, der hierzulande zwei AKW betreibt.
Quelle: Junge Welt
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06/11/07
Interessant !!!
Die Beitragstabelle der Partei
"Die
Linke"
Auch links gibt es nichts umsonst !
Dazu rechne man noch den obligatorischen
Gewerkschaftsbeitrag ( 1% vom Bruttolohn ).
So ist Fanatismus ganz schön kostspielig
!
Bei der derzeitigen Einkommessituationin umserem
Land, werden es sich die Bürgerinnen und Bürger
gründlich überlegen müssen der
"Links"partei beizutreten.
...hier
die Tabelle als pdf-Datei
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23/10/07
Das Zwischenzeugnis hilft auch
nach ERA !
Die Kolleginnen und Kollegen die eine Arbeitsplatz-
bzw. Tätigkeitsbeschreibung von ihrem
Vorgesetzen erhielten sind die Ausnahme. Die
Mehrzahl tabt noch immer im Dunkeln.
Was habe ich, nach meiner Neueingruppierung, nun
genau zu tun ?
Welche Aufgaben kamen dazu, welche wurden mir
entzogen ?
Unser TIPP ! Fordert ein Zwischenzeugnis an
!
In dem muss der Arbeitgeber u.a. die genaue Tätigkeit
des Arbeitnehmers beschreiben.
Wir vom TEAM UTE
haben alles wissenwerte zum Thema Zeugnis auf einem Merkblatt zusammengefasst
..
hier könnt´ Ihr es downloaden
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02/10/07
ZF-Sachs investiert in den Standort
Schweinfurt
Wie wir heute aus der Tagespresse entnehmen konnten,
baut die ZF-Sachs AG eine neue Ferigungsstätte
in Schweinfurt.
Die erste Ausbaustufe umfasst 5400 qm, durch
die 2. Bauphase, die Ende 2009 begonnen werden soll,
wird das neue Werk auf 10 800 qm verdoppelt.
13 Millionen Euro der durchgeführten Invetsition
entfallen auf das Gebäude und 67 Millionen Euro
auf die Maschinenund das nötige Equipment.
Die ZF-Sachs AG enschied sich, im Gegensatz zu
anderen namhaften Schweinfurter Unternehmen,
die z. B. in Auslandsstandorte wie in Rumänien
setzen, für den Standort Deutschland und schaftt somit
400 Arbeitsplätze.
Low-Cost-Standorte wie die Slowakai, Mexiko
oder China blieben auf der Strecke.
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30/09/07
Ein Schlag ins Gesicht der Demokratie,
der Parteitag der CSU !
Da zeigte sich wieder einmal das wahre Gesicht
der CSU und ihr Umgang mit konstruktiver Kritik !
Liebe Gabriele Pauli - weiter so !
Menschen mit Mut gibt es nie genug !
Ihre Grundaussage:
Die Politik ist für die Menschen da, sie
dient nicht dazu die eigenen Befindlichkeiten zu befriedigen und
die eigene Macht zu sichern. In den Führungskadern
der Parteien scheint dies vergessen zu sein
Dem können wir uns voll und ganz anschliessen
!
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23/08/07
Überwachungstaat Stasi V 2.0
Das TEAM UTE möchte Euch hiermit auf
eine (On- und Offline-) Aktion gegen den drohenden
Überwachungsstaat - insbesondere also gegen
die Maßnahmen des sog. Schäuble-Katalogs -
aufmerksam machen.
NoPSIS www.nopsis.de
Da die von den geplanten Überwachungsmaßnahmen
ausgehenden Gefahren für die Bürgerrechte
im Gegensatz zur tatsächlichen Terrorgefahr
mehr als nur abstrakt sind und die von uns gewählten
Volksvertreter offenbar nicht länger willens
sind, unsere Freiheiten zu wahren, müssen wir als
Bürger handeln - wobei wir hier wohl kaum
jemandem etwas Neues erzählen.
Darum bitten wir Euch - wenn noch nicht geschehen
- nicht nur "NoPSIS" zu unterstützen,
sondern auch die Aktionen bzw. Organisationen
AK Vorrat www.vorratsdatenspeicherung.de
82megaohm www.82megaohm.de
Schäuble! Wegtreten! www.schaeuble-wegtreten.de
Rettet die freiheitlich demokratische Grundordnung
!
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25/07/07
Wir schauen über den Tellerrand
!
Wie Ihr sicher schon feststellen konntet, beziehen
wir unsere Informationen aus einem breiten Spektrum.
Wir recherchieren in allen Quellen und erhalten
so unterschiedlichste Meinungen zu den aktuellen Themen
und unterliegen so nicht engen ideologischen
Grenzen und Irrtümern.
Ein gutes Beispiel ist das Thema ERA.
Hier veröffentlichen wir die Meinung des
VBM ebenso, wie die linker Gruppierungen.
Wir halten engen Kontakt zu unabhängigen
Listen in anderen Betrieben, die ähnliche Erfahrungen mit
der ERA-Einführung haben und sind so immer
gut informiert.
Wir stehen auf mündige Kolleginnen
und Kollegen !
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105/03/07
Warum wir uns nicht in den Gewerkschaften
des DGB organisieren.
Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften sind
Organisationen, die zentral und von oben nach unten
aufgebaut sind, was zur Folge hat, dass Entscheidungen
von einer kleinen Gruppe von Funktionären
getroffen werden, auf die wir als Gewerkschaftsmitglieder
kaum Einfluss haben. Wenn die Belegschaft
eines Betriebes es für richtig hält,
zu streiken, muss der Streik von einer Gewerkschaftsführung genehmigt
werden, die sich mit den Verhältnissen in
diesem Betrieb nicht auskennt. Dazu kommt, dass diese Leute
Berufsfunktionäre und dadurch zuallererst
daran interessiert sind ihre eigene Stellung zu sichern und in ihrer
Organisation weiterhin Karriere zu machen.
Diese Interessen haben mit unseren nicht das geringste
gemeinsam. Weiterhin sieht die Ideologie des DGB
die Gewerkschaft unter dem Motto“ Sozialpartnerschaft“
als „Partner“ der Unternehmerverbände, um den
reibungslosen Ablauf eines ausbeuterischen Wirtschaftssystems
zu gewährleisten. Das führt immer wieder
dazu, dass die Interessen der Arbeiterinnen und
Arbeiter von den Verhandlungsprofis der Gewerkschaften
verraten werden. Jüngstes Beispiel hierzu
sind Billigtarifverträge, die Ver.di für den Bereich der Leiharbeit
und der Personalserviceagenturen ausgehandelt
hat. Deshalb sind wir der Meinung, dass es besser ist,
eigene Gewerkschaften aufzubauen, in denen wir,
die Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben, selber
darüber entscheiden, was für uns richtig
ist und wie wir den Kampf für bessere Arbeits- und
Lebensbedingungen führen wollen.
Aus: Bremer
Aktion Nr.11 - September 2003
Da können wir uns in
weiten Teilen anschliessen !
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05/03/07
Die Phantom"gewerkschaft" CGB und
ihre Tarifverträge
Doofmannsgehilfen oder Verbrecher
?
Als negativer
Beigeschmack bleibt, dass die C"G"M, eine Organisation, von der es mangels
Mitgliedern
keine Gruppenfotos gibt, die über keinerlei Kampfwillen verfügt,
noch nie in ihrer
Existenz einen
Arbeitskampf geführt hat und allenfalls in der Lage ist, den Angebotskatalog
der
Arbeitgeber
für eine Tarifrunde abzuschreiben, jetzt munter ihre Verschlechterungstarifvertäge
abschließen
kann. Und die gelten eventuell für zehntausende
Beschäftigte,
die noch nie etwas von dieser Christlichen "Gewerkschaft" gehört haben
und
diese auch
nie legitimierten.
hier
gibt es den ganzen Artikel
Der sehenswerte Panorama-Bericht vom 22/02/07
hier
das Video
und zum Nachlesen die
Textmitschrift der Sendung als pdf-Datei
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